Bürgerreporter Werbung
Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Name ist Andre Zalbertus. Ich habe 2005 center.tv gegründet und mit unseren Lokal TV-Sendern senden wir mittlerweile in Köln, Düsseldorf, Bremen, Aaachen und im Ruhrgebiet. Seit Beginn an haben wir eng mit Bürgerreportern zusammen gearbeitet, die wir nun noch stärker unterstützen wollen.
Deshalb möchte ich Sie herzlich einladen, für die Produkte Ihres Unternehmens einen Presserabatt zu gewähren. Wir werden in den nächsten zwei Jahren die größte Gemeinschaft von Bürgerreportern in Europa rekrutieren. Sie können so Ihren Umsatz erhöhen und engagierte Menschen an Ihre Marke binden. Sie werden sich fragen: Warum soll ich Bürgerreporter unterstützen? Die Antwort beschrieb dieser Tage Heribert Prantl von der Süddeutschen Zeitung:
"Der Amateur-Journalismus, der in den Blogs Blüten treibt, ist kein Anlass für professionellen Griesgram. Dieser Amateur-Journalismus bietet doch Chancen für eine fruchtbare Zusammenarbeit. Er ist ein demokratischer Gewinn. Mich erinnern diese Blogger an die bürgerlichen Revolutionäre von 1848/49, mich erinnert die Kommunikationsrevolution heute an die vor 150 Jahren."
Wer ist Andre Zalbertus?
Nach meinem Abschluss an der Journalistenschule 1988 startete ich meine Karriere als Reporter bei RTL. Täglich berichtete ich vom Fall der Mauer. Als gelernter Historiker sagte ich begeistert zu, als mir RTL anbot, als Auslandkorrespondent nach Moskau zu gehen. Vier Jahre lang blieb ich dort und berichtete vom Untergang der Sowjetunion. Danach gründete ich die AZ Media GmbH. Meine erste große TV-Dokumentation über das grausame Schicksal der deutschen Kriegsgefangenen in Sibirien wurde mit dem Bayrischen Fernsehpreis belohnt. Noch zwei Mal erhielt meine Firma den begehrten Preis. 2002 begannen wir weltweit neuartige digitale TV-Sender zu bauen. Ab 2005 gründeten wir in Köln, Düsseldorf, Bremen, Aachen und im Ruhrgebiet die größte Lokalsenderkette Deutschlands: center.tv. 2009 beginnt ein neues Kapitel: Die Gründung der "Gesellschaft zur Förderung der Bürgerreporter" – kurz GzFB. Diese Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, Bürgerreporter, d.h. nebenberuflich tätige Reporter, zu fördern und zu professionalisieren. Dabei lege ich besonderen Wert auf eine stetige Weiterqualifizierung der Bürgerreporter.
Bedeutung von Bürgerreportern
Wie man profitieren kann, das haben uns die Amerikaner vorgemacht: Vielleicht haben auch Sie davon gehört: Das Obama-Wahlkampfteam hat sehr intensiv mit den sogenannten Bürgerreportern zusammen gearbeitet. Während hierzulande diese Menschen noch belächelt wurden, hat das Team Obama die Bedeutung der Bürgerreporter früh erkannt. Die Wahlkampf-Experten traten dieser Gruppe in den Blogs und Foren mit Respekt, Würde und auf Augenhöhe entgegen. Das Ergebnis kennen Sie: Obama wurde der erste „Internet-Wahlkämpfer“, sammelte dort Spenden und gewann die Wahl. In Amerika sind Bürgerreporter ein nicht mehr wegzudenkender Bereich in der Berichterstattung geworden, der von Politik und Wirtschaft ernst genommen wird. Auch in Deutschland gewinnt dieser Trend immer mehr an Bedeutung.
Ganz aktuell hat auch die Deutsche Presseagentur (dpa) bekannt gegeben, dass sie sich dem "User Generated Content" öffnen will. Auf der Berliner Medienwoche sagte der designierte Chefredakteur Wolfgang Büchner:
"Wir müssen uns der Tatsache stellen, dass wir nicht mehr nur das Material editieren, das die Kollegen liefern, sondern auch ein Stück weit das ganze Web editieren. [...] Eines der größten Probleme der traditionellen Medien, inklusive der Agenturen, ist vielleicht, dass sie bislang zuwenig ihren Lesern zugehört haben."
Presseausweis und Presserabatte
Die Bürgerreporter werden bei der GzFB Mitglied werden und einen Presseausweis erhalten, der bei der journalistischen Arbeit hilft. Zudem sollen sie zur Minimierung ihrer Nebenkosten Presserabatte in Anspruch nehmen können. Die GzFB-Bürgerreporter werden somit eine große Einkaufsgemeinschaft bilden. Über das neue Internetportal www.buergerreporter.com werden wir einen regen Erfahrungsaustausch dieser Zielgruppe initiieren. Die daraus resultierenden subjektiven Marktforschungsdaten können sicher auch für Ihr Unternehmen von Interesse sein. Auch direkte Mailings und besondere Rabattaktionen für Bürgerreporter werden damit möglich.
Förderung von ehrenamtlichem Engagement und Bildung
Mit einem Teil der Erlöse aus den Mitgliederbeiträgen werden wir Projekte im Bildungsbereich und ehrenamtliche Hilfsprojekte finanzieren. Gegenwärtig bilden wir zum Beispiel im Ruhrgebiet 20 Hauptschüler zu potentiellen Medienfachkräften aus. Diese Schüler hätten in normalen Bewerbungsverfahren nicht den Hauch einer Chance gehabt, einen Ausbildungsplatz zu erhalten. In diesem Bereich sind wir stolz, als mittelständisches Unternehmen einen Teil unseres Erfolgs an die Gesellschaft zurückgeben zu können.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie uns durch die Gewährung eines Presserabatts für die Mitglieder der GzFB auf diesem Weg unterstützen. Sie können dabei gleichzeitig ihren Umsatz erhöhen und hochspannende Einblicke in den Verlauf der digitalen Revolution bekommen. Sind Sie dabei?
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Mit herzlichen Grüßen,
Andre Zalbertus
Kontakt bei der GzFB:
Katrin Laja
katrin.laja@gzfb.de
Telefon: 0211 / 280 66 11
Alle Infos gibt es auch zum Download im PDF-Format. Der Flyer "Werden Sie Mitglied, Förderer oder Sponsor" informiert über die verschiedenen Möglichkeiten, die GzFB zu unterstützen.
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