HINWEIS:
Das Design dieser Website basiert komplett auf CSS-Stylesheets. Wenn Sie diese Nachricht sehen können, bedeutet das, das ihr Browser entweder kein CSS interpretieren kann oder Sie diese Funktionalität abgeschaltet haben.
Die Seite bleibt trotzdem vollständig funktionstüchtig!
 
Wenn Sie einen Browser herunterladen möchten, der CSS interpretieren kann, empfehlen wir Ihnen eine der folgenden Websites: www.opera.com, www.mozilla.org!
 
Newsletter bestellen:
   
Rabatt-Suche:
HOME            NEWSLETTER :: PLUS            TOP 10 :: VON A-Z           BLOG :: WERBUNG :: KONTAKT

NEUE RABATTE

Die neusten Presserabatte
per Newsfeed:
RSS-Feed

MEIN BLOG

Weitere 313 Einträge
finden Sie im Archiv.

Die neusten Blog-Einträge
per Newsfeed:
RSS-Feed

TOP-RABATTE


Sind Pressekonditionen ein Auslaufmodell?

Erschienen am 28.12.2012 in der Kategorie Intern / Autor: Sebastian Brinkmann


Seit August 2000 existiert Pressekonditionen.de und in 2012 haben Nora Jakob und ich mehr als einmal die Frage diskutiert, ob bald Schluss ist. Wir möchten die Diskussion mit Ihnen führen, weshalb wir unsere Beobachtungen und unsere Ursachenforschung offenlegen.

Namhafte Firmen zogen sich zurück

Die Deutsche Bahn hat in 2012 den Anfang gemacht und seine Rabatte zum 15. April eingestellt, Air Berlin ist - Achtung, Wortwitz - auf den Zug aufgesprungen und hat ab 1. April keine Flugbuchungen mehr angenommen. Zum 3. April hat dann - sehr kurzfristig - auch die Deutsche Telekom das Rabatt-Ende verkündet. Ein Blick in die Top 100 Journalistenrabatte des Jahres 2011 zeigt: Die drei gefragtesten Rabatte gibt es nicht mehr. Dem Vorbild der Bahn folgte die Österreichische Staatsbahn ÖBB. Im November kündigte o2 dann das Ende seiner Pressekonditionen an. Wir gehen davon aus, dass die Zahl der Top-Rabatte in 2013 weiter zurückgehen wird.

Immer mehr kleine Firmen melden Rabatte

Während die großen Rabattanbieter ihre Vergünstigungen einstellen, melden sich bei uns immer mehr kleine Firmen und möchten eine ?Kooperation? mit uns eingehen. Eigentlich wollen sie nur auf Pressekonditionen.de gelistet sein und möglichst im Newsletter erscheinen. Die Arbeit für Pressekonditionen.de hat sich damit gewandelt: Immer öfter müssen wir Rabattmeldungen der Firmen kritisch hinterfragen. So nehmen wir inzwischen keine Angebote mit weniger als zehn Prozent Rabatt auf, um die Zahl der Einträge nicht ins Unermessliche steigen zu lassen.

Reichweite des Portals sinkt

Die großen Rabattstreichungen gehen an unserer Zugriffsstatistik nicht spurlos vorbei: Die Reichweite von Pressekonditionen.de sank im November 2012 - im Vergleich zum Vorjahresmonat - im 30 Prozent. Kamen im Januar 2012 noch 93.000 Besucher, waren es im November nur noch 40.000. Zwar war es schon in der Vergangenheit so, dass die Zugriffszahlen im Jahresverlauf sanken, aber die Kurven für 2011 und 2012 trennen sich just im April, also in dem Monat, in dem Air Berlin, Deutsche Bahn und Deutsche Telekom ihre Angebote eingestellt haben.

Zahl der Newsletter-Abonnenten steigt nicht mehr

Ein ähnlicher Trend lässt sich beim Newsletter beobachten: Die Zahl der Neuanmeldungen sank im Jahresverlauf und der Newsletter schwankt seit Monate um die Marke von 23.000 Abonnenten. War es lange Zeit so, dass die meisten Abonnenten verloren gingen, weil die Mailadressen nicht mehr funktionierten - beobachten wir seit ein paar Wochen, dass nach jeder Aussendung mehr Kündigungen als Neuanmeldungen eingehen. Für uns ein Zeichen, dass die von uns gemeldeten Rabatt-Angebote auf weniger Interesse stoßen und die User deshalb den Newsletter ganz abbestellen.

Ursachen

Warum sinkt das Interesse an Pressekonditionen? Ein Grund ist sicher, dass Rabatte inzwischen alltäglich geworden sind. Online-Shops unterbieten die Angebote des Einzelhandels - und nicht selten die Rabatte der Firmen - und nach dem Wegfall des Rabattgesetzes können Händler jederzeit Produkte zu einem günstigeren Preis anbieten. In vielen Branchen ist der Wettbewerb härter geworden: Fliegen wird immer billiger. Auch Telefonanbieter werden von Billiganbietern unter Druck gesetzt. Noch nie waren Telefon- und Internet-Flatrates so günstig.

Warum stellen namhafte Firmen ihre Pressekonditionen ein? Es gibt aus unserer Sicht zwei Gründe:

1. Firmen müssen sparen und wollen sich in diesen Zeiten kein mehrköpfiges Team mehr leisten, das den ganzen Tag Anfragen von Journalisten bearbeitet. Und wenn der erste Domino-Stein fällt, ziehen andere Firmen nach, die vermutlich nur auf die Gelegenheit gewartet haben, aus dem in der Öffentlichkeit durchaus nicht unumstrittenen Thema auszusteigen.

2. Leider tragen auch einige Journalisten eine Mitschuld. Natürlich sollte ein Unternehmen schnell auf Rabattanfragen reagieren und Journalisten trotz des günstigeren Preises einen guten Service anbietet. Die Art und Weise, wie sich manche (!) Journalisten in diesem Fall verhalten, schadet aber dem Ruf aller. Bei einigen Feedback-Schreibern kommen uns Zweifel, ob diese ?Journalisten? wirklich glauben, etwas besseres zu sein, weil sie einen Presseausweis besitzen. Sehr schön zu beobachten war dies auch, als Air Berlin, Deutsche Bahn und Deutsche Telekom ihre Vergünstigungen in kurzem Abstand einstellten. Wir wurden mehrfach aufgefordert, unsere User gegen diese Firmen zu mobilisieren und Kampagnen zu starten.




 Weitere Blog-Einträge in dieser Kategorie:

 Klicken Sie auf "Mehr", um weitere 312 Blog-Einträge zu lesen.



Feedbacks der User:

"Weitere Gründe" schreibt Frank (3. 01. 2013)

Die Analyse ist richtig. Aber es gibt noch weitere Gründe:
1) Compliance: Die Rabattgeber und Rabattnehmer achten zunehmend darauf, dass nicht der Verdacht von Einflussnahme aufkommt. In Behörden ist es untersagt, Geschenke anzunehmen. Warum sollten Journalisten es dürfen - und dann auch noch "neutral" berichten?
2) Die Zusammenarbeit wird formeller und korrekter. Selbst bei Rezensionsexemplaren wird teilweise "vorsorglich" vom Versender die Steuer entrichtet. In Überlassungsverträgen für zu testende Fahrzeuge etc. wird vorsorglich darauf hingewiesen, dass die private Nutzung einkommenssteuerpflichtig ist.

In diesem Kontext sind Presserabatte zum einen immer komplizierter zu handhaben, zum anderen längst nicht mehr zugkräftig. Die entscheidenden Multiplikatoren greifen ohnehin nicht auf sie zurück (siehe den größten Bereich, die Pkw, wo die Beschwerden häufig lauten, dass man als fachfremder Journalist unverschämterweise keinen Presserabatt für ein Auto bekommen hat...).


"so wie man in den Wald" schreibt Dirk (7. 01. 2013)

so wie man in denWald hineinruft, so schallt es heraus - das haben mit namhafte Vorstände gesagt : man muss keinem Nachlass gewähren, der anschliessend in den Blog dann noch mecket.
Auch die Debatte Wulf : ich hätte man gerne gesehen, wenn Herr Wulf auch so viel Rabatt wie ein normaler Journalist bei Audi bekommen hätte.
Mein Fazit : ich bin dafür, dass es Presserabette gibt ( rein egoistisch) - aber es gibt keinen Grund - schon garnicht, wenn man unabhängig sein will... ach ne, das gilt nur für Politiker und jeden kleinen Abteilungsleiter..


"warum auch nicht?" schreibt Dieter Kuehner (7. 01. 2013)

Solange Bundestagsabgeordnete FREIFLÜGE bei der LH und FREIFAHRTEN in der 1. Kl. bei der BAHN erhalten, solange Ärzte von den Pharmavertretern mit MACs hofiert werden, solange ADAC-Mitglieder bei SHELL 1 ct billiger tanken, solange Geschäftsleute bei METRO mit Ausweis günstiger einkaufen können, solange es Freiabos von Zeitschriften für Kollegen gibt, solange es ...

soll ich weitermachen - oder kann das ein/e Andere/r tun? Ich verstehe die Diskussion (hier: schon - aber in den Medien) schon lange nicht mehr -> gehören Rabatte und Vergünstigungen denn nicht zu der vielbeschworenen "Freien Marktwirtschaft" oder sind die Presserabatt-einstellenden Firmen jetzt plötzlich sozialistisch bzw. kommunistisch geworden?
ICH nehme Presserabatte gerne weiter in Anspruch, wenn sie zu meiner Berufsausübung gehören, wie bei Messen und Veranstaltungen, über die ich berichten muss.


"Einschätzung zur Entwicklung.." schreibt Martin (7. 01. 2013)

Hallo,

Zwei Einschätzungen meinerseits: Die Abnahme beim Newsletter sehe ich als nicht so tragisch an - oft werden Newsletter-Infos durch neuere Technologien wie RSS oder Facebook/Twitter/Googleplus ersetzt. Hier müsste man die Entwicklung also im Gesamten sehen.

Der Analyse stimme ich grundsätzlich zu. Presserabatte verlieren an Bedeutung, da im Online- wie Offline-Handel ohnehin eine große Rabattschlacht stattfindet. Dennoch finde ich Portale wie dieses wichtig.

Ein Beispiel: Beim Autokauf verwies ich auf den Presserabatt des Herstellers mit der Argumentation: Wenn Sie Journalisten einen solchen Preisabschlag gewähren, dann sollten Sie das einer GmbH, die im Medienbereich arbeitet, ebenso anbieten. Es hat seinerzeit gefruchtet. Außerdem gibt es ja noch einige attraktive Rabatte, über die es sich zu berichten lohnt.

Gleichwohl ist eines richtig: Das Auftreten mancher \"Kollegen\" gegenüber Pressestellen oder Rabatt-Anbietern ist unterirdisch. Obendrein sollte hier nicht das \"Abgreifen\" im Vordergrund stehen, sondern die sinnvolle Nutzung - ohne dass man sich in seiner Berichterstattung davon beeinflussen lässt.

Grundsätzliche Probleme mit Presserabatten habe ich nicht - es hat schließlich jeder Berufsstand seine Vergünstigungen. Die Kernfrage ist immer, was man daraus macht. Ist die Unabhängigkeit gewährleistet, spricht nichts dagegen.

Mein Fazit: Bitte weitermachen, notfalls die Kleinen ganz rauskicken und sich auf die Top 50 konzentrieren, die noch Rabatte anbieten und deutschlandweit verfügbar sind. Und auf diesem Weg auch ein großes Danke für die Arbeit!

Gruß

Martin


"Newsletter nur monatlich?" schreibt Maja Sirola (7. 01. 2013)

Ich kann Ihre Lage verstehen, fand aber die Newsletter immer sehr interessant. Ich bitte Sie die weiterzuführen. Vielleicht nur einmal im Monat?


"Hybris" schreibt Claus (7. 01. 2013)

Ich erinnere mich noch gut an die empörten Reaktionen mancher Kollegen, als die DB und Air Berlin ihre Rabatte strichen.

Diese Annahme, dass einem freiwillig gewährte Vergünstigungen zustehen, dass es ein Skandal sei, dass die Unternehmen keine Lust mehr haben, sich für ihre Vergünstigungen auch noch kritisieren lassen zu müssen - das lässt mich heute noch den Kopf schütteln.

Solche Kollegen schaden wirklich dem gesamten Berufsstand. Das werden sie in ihrem Narzissmus jedoch nie verstehen.


"Ja, ja, die Journalisten" schreibt Uwe (7. 01. 2013)

Selten habe ich den newsletter so aufmerksam gelesen wie diesen, Dank fuer die Muehe der Redaktion. Discounts/Rabatte fuer spezifische Berufsgruppen mit Medienzugang? Die Gleichung - gibt dem Journo was, dann schreibt/sendet er was der Geber gerne liest - geht ohnehin nicht auf. Und sollte sie mal aufgehen, dann ist es kein Journalismus. Tatsache ist doch: Print und elektronische Medien sind schon lange auf "Partnerschaften" in advertorials/Presseerklaerungen angewiesen. Rezipienten sind nicht so dumm dass sie das nicht merken wuerden. Warum also dieses protestatantisch Keusche gezicke in Sachen Journo-Rabatte? Jeder sollte fuer sich entscheiden ob er/sie sich durch 10% auf gebundene Krawatten oder beim "Jingle Service" korrumpierbar wird/ist. Das fuehrt doch nur zu einem omnipotenten Groessenwahn einer Berufsgattung welcher ohnehin nicht angebracht ist. Also, weiter mit Rabatten und Discounts.


"ich schliesse mich Maja an" schreibt Petra (7. 01. 2013)

Die Newsletter fand ich immer sehr interessant. Ich bitte Sie diese weiterzuführen. Monatlich wäre ausreichend...


"Irgendwie verständlich" schreibt Micha (7. 01. 2013)

In Polen gab es vor wenigen Wochen den Fall (der auch durch die dortige Presse kursierte), dass eine presseausweisfreie Bloggerin die Firma Nikon damit "erpresste", sie würde schlecht über das Unternehmen schreiben, wenn Nikon sie nicht unterstützen würde.
Und ich glaube nicht, dass dies ein Einzelfall ist. Daher kann ich verstehen, dass Firmen sich lieber komplett von Angeboten entfernen.
Ich persönlich kann damit leben, wenn gewisse Unternehmen ihre Angebote einschränken oder canceln. Schade, aber kein Weltuntergang.
Was allerdings gar nicht funktionieren würde: Streichungen von kostenlosen Eintritten. Oft genug muss ich mir Museen, Freizeitparks u. ä. Sachen anschauen, die mich persönlich gar nicht interessieren. Wenn ich dafür dann noch Eintritt zahlen muss (was auch schon vorgekommen ist), dann wirft das ein ganz schlechtes Licht auf das Unternehmen.


"Sind wir was besseres..." schreibt Andreas Mostafa (7. 01. 2013)

Im Grunde stellt sich die Frage mit welchem Recht bekommen wir diesen Nachlass überhaupt... Die Firmen haben auch ein Interesse im rechten Licht bei den Journalisten zu stehen und gewähren entsprechende Vorteile.. das kann im Grunde nicht sein, auch wenn dass hier mancher nicht lesen mag. Insofern könnte es ein Auslaufmodell werden.. abgesehen davon, wer sprechen und fragen kann (ein Teil unserer Aufgabe) wird Nachlässe auch ehrlich und ohne Ausweis bekommen.


"Journalisten Teil des Problems" schreibt Ruprecht Frieling (7. 01. 2013)

Aus meiner Sicht ist die enorme Schwemme der Journalisten"ausweise" mit schuld an der Entwicklung. Früher galt es als Auszeichnung, über einen derartigen Ausweis zu verfügen, der auch weitreichende Rechte einräumte. Heute bekommt jeder, der online drei Zeilen zusammenschreibt, ein entsprechendes Dokument.
Zum weiteren sielt die öffentliche Diskussion um Vorteilsnahme eine Rolle. Denkt mal an den Bundespräser Wulff, bei dem wir uns bedanken können.


"Das Internet fragt nicht, ..." schreibt Thomas (7. 01. 2013)

... bevor es ein Geschäftsmodell verändert. Noch vor Jahren konnten wir als Journalisten sicher sein, in intrasparenten Märkten (offline) das gute Gefühl zu haben, mit einem Presserabatt nicht verkehrt zu liegen.

Das Internet und neue Online-Vergleichsmöglichkeiten (für Strom, Gas, Versicherungen, Konten+Karten bis hin zu Autos) bringt Licht in das Dickicht der Preise.

Wenn ich heute zu einem Autohändler gehe und dieser bietet mir freundlicherweise den Presserabatt des Werkes an, gehe ich wieder heim. Denn bei den 4 Online-Autovermittlern bekomme ich das Doppelte an Prozenten vom Listenpreis.

Pressekonditionen.de war über Jahre die erste Adresse für Sonderkonditionen. Und auch heute ist das Portal top! Aber der Markt hat sich dank Online-Preisvergleichen und Online-Handel verändert.

Ich überlege mir bereits seit letztem Jahr, meinen Presseausweis zurückzugeben. Denn als vermeindliche Rabattkarte ist er mittlerweile nicht mehr das Geld wert, dass die Verbände für ihn haben wollen. Und das werden sie bald spüren.


"Klasse statt Masse" schreibt Markus Golletz (7. 01. 2013)

Ich finde ihre Analyse auch richtig. Vielleicht sollte PK.de sich als Reaktion mehr darauf besinnen, (wirklichen) Journalisten echte Arbeits- und Recherchehilfen zu vermitteln. Durch Vermittlung von Rabatten für konkrete Recherchen, ggf. ergänzt um einige Rabatte für Arbeitsmaterialien wie Computer-, Medien- und Fotozubehör.
Das würde neben der Vermeidung von 'Mißbrauch' oder offensichtlicher Abstaubermentalität das Image von Journalisten aufpolieren helfen und wieder größere Firmen wieder zu geziehlten Förderungen ermuntern.
Laut Presskodex macht sich bekanntlich das annehmen von Rabatten von zum Thema schreibenden Journalisten [Glaubwürdigkeit] nicht so gut. Eine andere Wahrheit ist leider, dass bei der schlechten Bezahlung von freien Journalisten eine gute Recherche manchmal (ohne kleine Erleichterungen und Rabatte) gar nicht möglich ist.


"schwarze Schafe" schreibt Hans-Joachim (7. 01. 2013)

Pressekonditionen sind okay, wenn es zum Beispiel um Autos geht. Kollegen, die terminlich viel unterwegs sind, legen beim 30 Cent/Kilometer eh drauf. Auch Messeeinlass ist okay, manch anderer Rabatt ist gelegentlich willkommen.

Leider führen sich manche Kollegen wie die \\\"kleinen Könige\\\" auf. Das geht gar nicht!
Hans-J.


"Da, wo es Sinn macht!" schreibt Annette Lübbers (7. 01. 2013)

Es ist wirklich nicht einzusehen, warum Journalisten eine Waschmaschine günstiger erhalten sollen. Sinn hat für mich der Presserabatt bei der Bahn gemacht. Bei einer günstigeren Bahncard würde ich mir einfach häufiger überlegen, ob es Sinn macht, mit der Bahn zu fahren. Für Vielfahrer ist dieser Rabatt allemal sinnvoll, damit häufiger das Auto in der Garage bleibt. Alle privat zu nutzenden Rabatte schaden einfach nur dem Ruf der Branche.


"Alles wird gut..." schreibt Jan Rakowski (7. 01. 2013)

... denn Pressekonditionen sind nicht das non plus ultra. Sicherlich ist es schön nen Rabatt, für was auch immer, zu erhalten, dennoch nicht überlebenswichtig. Vielleicht braucht das Kind einfachen einen anderen Namen. So erhalte ich auf persönliche Anfrage hin bei Hotelbuchungen,o. ä. einen Rabatt. Oder kostenlosen Zugang zu Events oder Veranstaltungen im Zuge einer Berichterstattung. Wenn man sich dann im Vorfeld z. B. bei Mietwagen über Preise im Netz informiert, dann findet man dort oftmals sehr günstige Angebote. Zeitraubend dennoch lohnend. Ich finde die Bezeichnung Pressekondition als veraltet. Gruß Jan Rakowski


"Selbst schuld" schreibt Marc Pesch (7. 01. 2013)

Ich bin für den hier angebotenen Service sehr dankbar und nehme auch hin und wieder Angebote in Anspruch. Ich denke aber, dass es inzwischen zuviele Presseausweis-Besitzer gibt, die diesen Ausweis rein als eine Art "Rabatt-Karte" sehen. Wird ihnen der gewünschte Rabatt nicht ohne Umschweife gewährt, gehen sie auf die Barrikaden, geben sehr negative Feedbacks, die teilweise an Beleidigungen grenzen. Das wiederum dürfte auch der Grund sein, warum immer mehr namhafte Firmen ihre Rabatte einstellen. Frei nach dem Motto: Warum soll ich Vergünstigungen für derart undankbare Menschen anbieten, die der Meinung sind, dank ihres Presseausweises eine Sonderrolle einnehmen zu können?
Sinnbildlich steht hier für mich die Bewertung eines Autokäufers bei Audi. Er hatte einen Presserabatt erhalten, "warnt" aber vor Audi, weil er bei der Rückgabe des Leasing-Fahrzeugs für Fahrzeugmängel zahlen sollte. Wo bitte ist das Problem? Das ist absolut üblich. Wenn er davon überzeugt ist, dass der Wagen mängelfrei ist, hat er die Möglichkeit, das Auto anzukaufen und ggf. noch mit Gewinn zu verkaufen.


"Ja ... ich weiß nicht so genau" schreibt Arno Schatz (7. 01. 2013)

Ja ... ich weiß nicht so genau .... also den Service den ich von hier bekomme finde ich genial und würde Ihn sehr vermissen. Als Fotograf komme ich über die Konditionen eh kaum an was günstigeres dran. Aber Hotels und Unterbringungen in anderen Städten mit Rabatt ohne lange suchen zu müssen ist sehr hilfreich! Mit über 50 Jahren und 30 Jahren Fotografie mag ich einfach nicht in die Jugendherberge und endlos nach Unterbringungen suche.
Einige Kollegen benhemen sich wirklich wie die Axt im Walde und dann werden alle über einen Tisch gezogen ..... Nun es wäre schade wenn hier alles aufgegeben würde den so kann ich direkt sehen ob ich mit meinem Ausweis Vergünstigungen bekommen und bin immer Aktuell!
Danke für tolle Arbeit!


"es ist nicht alls Gold . . ." schreibt Julius Kolb (7. 01. 2013)

Tja - früher war mehr Lametta . . . klar: in Zeiten von Wulff und Co. hat das ganze schon ein Gschmackl - und warum Journallies alles billiger bekommen wollen, tja - warum eigentlich? Waschmaschine? Skateboard?
Mal ernsthaft: die freie Presse erfüllt in Deutschland (noch) eine ur-demokratische und unbestritten wichtige Rolle. Wem das wichtig ist, der darf das auch unterstützen - schwierig wird es, wenn die Telekom z.B. jetzt jeden Tag 10.000 Ausgaben der SZ kauft, um ihre Unterstützung zu bekräftigen. Also: für Aufgaben und Mittel, die direkt des Ausübung des Jobs dienen, sind "Spenden" in Ordnung - sofern der Donator seine Rolle als Spendengeber auch so versteht. Ergo: DSL für lau, Smartphone für alle, Kameras und Bleistifte gut billig. Alles weitere: fraglich. Ärgerlich auch die Pappnasen von angeblichen Kollegen, die immer an der Schlange vorbei kostenlos ins Kino wollen und noch nicht mal wissen, wie man Rezension richtig schreibt.
Mal ehrlich: die Zunft hat es sich schon selber versaut. Aber: vielleicht geht ja doch was in Zukunft . ..


"Alles hat ein Ende" schreibt Franz-Udo Piechotta-Flemming (7. 01. 2013)

Klar: Tempora mutantur, nos et mutamur in illis, lateinisch für „Die Zeiten ändern sich und wir ändern uns in ihnen\". Dieser Hexameter ist seit dem 16. Jahrhundert als Sprichwort belegt.

Also, was hilft Lamentieren, unnötige \"Don Quichotte\"-Kampagnen und sonstiges Geschrei. Wenn man sich nur recht umschaut bekommt man überall gute Rabatte.Es ist war, manche mit \"Ausweis\" halten sich für eine Elite-Führungsschicht ---weil sie das Dokument besitzen (ich allerdings auch., aber ich habe es nur für meine Arbeit.) und sonst ausser kleinen Artikelchen, die ihnen die Pappe sichern nichts zu bieten haben. Deshalb , weil abgebrannt, wollen sie alles billiger, was ja auch legitim ist. Doch dann sollen sie sich auf dem Markt umschauen!!!

Air Berlin et al. wollen doch für den Sonderflug auch einen Gegenwert, der sich für die Gesellschaft ausszahlt. Der kann natürlich nicht geboten werden. Warum denn die Leute begünstigen.

MAchen wir unsere Arbeit gut und sind froh, wenn wir mit dem Ausweis dort hineinkommen, wo wir hineinmüssen, um etwas zu berichten! Aber leider haben viele sich die Ausweise, also nicht nur die \"echten\" eben darum besorgt, weil sie schmarotzern wollen. Gut, dass da der Hahn zugedreht wurde.

Ein gutes 2013 allen, auch wenn wir keinen newsletter mehr bekommen. Ich habe die Angebote übrigends schon lange nicht mehr genutzt!!

Dr. med. F.-U. Piechotta-Flemming


"rabatte helfen nicht" schreibt Ralf (7. 01. 2013)

die journalistenrabatte sind zu recht in verruf gekommen. sicher geht es den firmen hauptsächlich um reklame, aber subtile einflüsse finden auch statt. darüber hinaus ist es auch so, dass wer als journalist kaum geld zum leben hat auch keine rabatte braucht. denn er/sie kann sich einen neuwagen auch ein fünftel rabattiert kaum leisten. und wer sich einen neuwagen leisten kann, braucht auch keinen an den beruf (sofern überhaupt ausgeübt) gekopelten sonder-rabatt. ich selbst habe in 23 jahren nur zwei mal einen journalistenrabatt in anspruch genommen, bei einem email-provider und einem mobilfunk-anbieter. und dies nicht, weil es mir zu teuer war, sondern weil ich "grundgebühren" grundsätzlich für abzocke halte. dennoch hat es mir all die jahre spaß gemacht, über presserabatte zu lesen und die hier regelmäßig veröffentlichten angebote zu studieren. also: wie es auch immer kommen - danke nora, danke sebastian.
ps: wenn schon rabatte, so sind jene unter 25 prozent nicht wirklich ernst zu nehmen, denn sie kosten die anbieter fast nichts.


"Danke für tolle Arbeit!" schreibt Tanja (7. 01. 2013)

Eigentlich bin ich eher der Typ stiller Leser, wenn aber ein Angebot, dass ich so regelmäßig lese und verfolge, droht zu verschwinden, dann muss ich zumindest sagen: Danke für all die tolle Arbeit, die Infos, die Diskussionen etc. Ich würde mich freuen, wenn die Seite so bestehen bleibt. Und ich weiter über Aktuelles lesen könnte und die Angebote, die es noch gibt, nutzen könnte. Auch finde ich den Austausch der Nutzer der Angebote spannend, auch wenn ich manch Firma gut verstehen kann, die daraufhin aufgibt ... Bitte weiter machen :-)


"Bitte weitermachen..." schreibt Frank (7. 01. 2013)

Also ich bin ein absoluter Fan von den Newslettern!

Meinen Kollegen allen Dank die die Rabatte NUTZEN und nicht AUSNUTZEN !!!!!


"weitermachen" schreibt Gerald (7. 01. 2013)

also ich finde den Service ganz gut.
Schade, dass es die Bahn und andere nicht mehr nötig haben, diesen Service anzubieten. Schuld sind wir bestimmt selbst, die die nur auf der Jagd nach %en sind, tragen nicht gerade zu einem positiven Image bei.
Unter 10% braucht eigentlich nichts veröffentlicht zu werden, da ist der Aufwand zu groß, da stimme ich voll zu. Bitte macht weiter und lasst euch nicht unterkriegen!! DANKE


"weitermachen" schreibt Kurt Quendler (7. 01. 2013)

Bitte weitermachen, habe das immer als Preisinformation genutzt.


"Danke" schreibt Matthias Schöllhorn (7. 01. 2013)

Hallo Presse-Team,
ich persönlich fand es praktisch zur Anregung von Bedarf und auch gleich die Infos web-email zuhaben.
sollten Sie diesen Dienst einstellen, möchte ich mich auf diesem Wege herzlich bedanken.
Grüße Matthias Schöllhorn


"Weiter so" schreibt Jakob Schäuffelen (7. 01. 2013)

Dass die großen Rabatte weg sind, ist ein Jammer. Aber ich nutze nach wie vor Pressekonditionen.de. Auch ohne Newsletter (den ich mag) würde ich es nutzen. Weiter so.


"Service" schreibt Bettina Pietschmann (7. 01. 2013)

Ich finde den Service der hier geboten wird sehr gut und fände es schade, wenn das hier den "Bach" runter gehen würde.
Ich würde mich über weitere Newsletter und wenn nur einmal im Monat freuen :-)!


"Journalistenrabatt" schreibt Suna (7. 01. 2013)

Journalismuss sollte nicht von Rabatten abghängig sein. Durch die Missetaten des Herrn Wulff haben wir jedoch deutlich gemerkt, dass sich gerade die großen Unternehmen zurück gezogen haben haben. Ein Hinweis darauf, wie es wohl zu anderen Zeiten ablief. Wir sind mit den Rabatten seien Sie Groß oder Klein bislang immer zufrieden gewesen. Bei bestimmten Unternehmen haben wir auch oft den freuendlichen Hinweis erhalten, dass es doch noch günstigere Preisrabatte gäbe als denn des Pressevertreters. Auch hier ein Lob an die Unternehmen, die sich hier die Zeit nehmen und das für uns tun. Wir sollten uns weder abhängig von Rabatten machen noch von Unternehmensmeinungen. Echter Journalismuss soll frei bleiben und sollten nicht für Eigenzwecke missbraucht werden. Wir sind mit der Info über Ihr Portal sehr zufrieden und würden uns freuen, wenn Sie dies auch so weiterführen würden.


"Nicht aufgeben. (Noch nicht!)" schreibt Jürgen (7. 01. 2013)

Es ist halt so. Die Zeiten ändern sich. Sie sollten, wenn Sie es sich leisten können, weiter durchhalten. Ich habe Ihre Infos zwar noch nie genutzt aber immer gerne gelesen.


"Bitte weiter machen!" schreibt Tobias (7. 01. 2013)

Liebes Team,

Eurer Arbeit wissen meine Kollegen und ich sehr zu schätzen. Wir können Euch nur ermuntern, weiter zu machen, da Euer Service einzigartig ist - aber sicher nicht entsprechend gewürdigt wird.

Konzentiert Euch künftig vielleicht auf die wesentlichsten und wichtigsten Rabatte, das wird Euch vielleicht helfen, die Arbeit in Grenzen zu halten.

Ansonsten sind wir weiter dabei als Eure Fans und Leser ... habt Mut und gebt uns auch weiter hin mit Eurem Service eine seriöse und gut informierte Anlaufstelle!

Beste Grüße!!!


"falsche bande" schreibt horst (7. 01. 2013)

in der beruflichen werteskala hat der journalist den schlechtesten wert ! das hat Gründe. und zwar reale.
ursächlich sind nicht nur die oft zitiertn pseudo-typen, auch die überheblichen strippenzieher mit fremdgesteuertem Treibsatz im hintern. nur noch wenige sind journalisten im klassischen wortsinn.
schade, aber so gings und gehts abwärts.
und wenn die firmen abwägen, fällt das ergebnis so aus wie wir es erlebten.


"Genau so denke ich auch" schreibt Ralf (7. 01. 2013)

"Hybris" schreibt Claus (7. 01. 2013)
Diesem Kommentar schließe ich mich voll und ganz an... Manche Kollegen sind einfach unbelehrbar und unverschämt, schaden dem ganzen System der Einrichtung "Pressekondiotionen". Trotzdem: Bitte durchhalten und weitermachen. Danke!


"Zeitgeist" schreibt Thomas (7. 01. 2013)

Weitermachen - und nicht dem gegenwärtigem Zeitgeist der "neuen Sauberkeit" erliegen. Das Thema wird sicherlich wieder von der nächsten "Sau (durch das Dorf getrieben)" abgelöst. Bei der mäßigen Entlohnung (speziell für Freie) sind Rabatte schon fast notwendig. Und "ob mit oder ohne" Rabatte - waren es nicht Journalisten, die sich um Aufdeckung diverser Skandälchen von Großverdienern (jetzt Staatspensionäre) verdient gemacht haben?

Durchhalten und weitermachen - ich sehe Rabatte, die einer Berufsgruppe gewährt werden, auch als Anerkennung einer Leistung, die andere nicht erbringen.


"Auslaufmodell" schreibt Alfred Friedrich (7. 01. 2013)

Liebe Redaktion,
dass der Presserabatt in der bisherigen Art ein Auslaufmodell wird, war schon lange abzusehen. Die Rabatte sollten sich in Zukunft auf die Dinge beschränken, die ein Journalist wirklich für seine Arbeit benötigt; u.a. Fahrten, Flüge, Eintritte, Computer, Software etc. Mittlerweile bekommt man allerdings bei vielen Firmen ohne Presseausweis genau so viel Rabatt wie mit dem guten Stück, das man jedes Jahr neu bezahlen muss. Zu Ihrer Arbeit: Sie haben bisher einen tollen Job gemacht. Vielen Dank für so viel Engagement. Ich freue mich über weitere Newsletter!


"Exzellenter Service" schreibt Michael Stal (7. 01. 2013)

Also meine Wenigkeit würde pressekonditionen.de schmerzlich vermissen, auch wenn ich sie nicht immer in Anspruch nehme. Wie manche Berufskollegen Pressekonditionen nutzen oder sich bezüglich der Anbieter verhalten, ist meiner Ansicht nach niveaulos und inakzeptabel. Wer hier Anbieter unter der Gürtellinie attackiert, schadet mit seinem Egoismus der ganzen Zunft. Rabatte unter 10% liegen sowieso bei vielen Firmen in der verhandelbaren Preisspanne, weshalb solche Anbieter nicht in die Liste aufgenommen werden sollte. Jedenfalls möchte ich mich beim Team von pressekonditionen.de herzlich für das sehr gute Engagement bedanken


"Weiter erscheinen !" schreibt Arne Schlossar (7. 01. 2013)

Nur nicht unerkriegen lassen, bitte weitererscheinen, möchte diese >Nachrichten nicht missen !
K e i n Auslaufmodell !


"nur gute Erfahrungen" schreibt Peter Hufnagel (7. 01. 2013)

Als Anbieter von Journalistenkonditionen haben wir bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Grundsätzlich finde ich als Händler die Plattform nicht nur gut, weil sie mir Kunden bringt. Entscheidend ist auch die Qualität der Kunden. So hatten wir bisher keinen einzigen Ausfall (!) einer Forderung gegen einen Journalisten.

Sogesehen würde ich mir wünchen, dass es weiter geht. Ggf. kann man das Portal nicht durch besser oder höhere Konditinen aufwerten, sondern vor allem damit werben, dass sich sowohl Händler als auch Kunden in einem "sicheren, geprüften Raum" bewegen. Damit schafft die Plattform Vertrauen und wenn sich das rumspricht, sollte auch die Attraktivität positiv beeinflusst werden.

Peter Hufnagel - enterVisions -


"In Österreich, ..." schreibt Christopher (7. 01. 2013)

... wo ich lebe und arbeite, spielt sicher auch die Diskussion um Korruption etc. eine Rolle. Es gibt einfach derzeit sehr viele Fälle von Bestechlichkeit, Bevorteilung, oft auch nur im grauen Bereich (Strasser, Grasser, Mensdorff-Pouilly et.al.). Das mag für manche Firmen ein (nicht gerade unerwünschter) Auslöser gewesen sein. Schade finde ich es v.a. bei der Bahn. Beim "Falter" schrieb unlängst ein Kollege sinngemäß, der Rabatt sei zwar schwer zu rechtfertigen, aber eine der wenigen Möglichkeiten gewesen, sich als nicht selten in prekären Gefilden bewegende/r JournalistIn einmal auf anständige Art und Weise zu reisen und sich für die Dauer einer Bahnfahrt über das eigene Prekariat hinwegzutrösten. Da ist schon auch was dran. Die Rabattkürzungen treffen eben keine saturierten Schwerverdiener, sondern Angehörige einer strukturell schlecht verdienenden Branche.


"Normale Rabatte höher als PK" schreibt Evelyne Kern (7. 01. 2013)

Es ist meist so, dass man z.B. beim Autokauf, von Haus aus Rabatte angeboten bekommt, die den Presserabatt übersteigen. Das ist bei vielen Firmen so. Und da DB, AirBerlin, LH und Telekom sich ausklinkten, ist es nicht mehr interessant.
Schade um den tollen Service, der von Euch geboten wurde, aber ich denke, es lohnt nicht mehr.
MfG Evelyne


"Mal ehrlich" schreibt Werner Gabriel (7. 01. 2013)

Ich nehme die Rabatte gerne in Anspruch und finde es aus Egoismus auch Schade daß die weniger werden. Aber mal ehrlich was haben die Anbieter davon? Welche von denen die einen Presseausweis besitzen (oder den ehemals 93.000 Abonnenten von presskonditionen.de),können überhaupt zum Vorteil der Anbieter agieren? Ich arbeite als Kameramann und habe auf Inhalte wenig Einfluß bei meiner Arbeit.


"Klasse!" schreibt Christa Jäger-Schrödl (7. 01. 2013)

Ich finde Pressekonditionen.de nach wie vor klasse und möchte weder die HP noch den Newsletter missen! Vielen Dank!


"NEIN zu Presserabatten" schreibt Dieter (7. 01. 2013)

Ich fand den Service von "Pressekonditionen.de" sehr gut, und ich habe auch in der Vergangenheit Presserabatte genutzt. Letzeres allerdings immer mit schlechtem Gewissen. Denn nur wenige der rabattierten Anschaffungen und Dienstleistungen waren beruflich bedingt. Mein Auto habe ich - natürlich - auch privat gefahren und meine DB-Bahncard ebenfalls privat genutzt. Deshalb sage ich inzwischen NEIN zu Presserabatten. Solche Vergünstigungen widersprechen unserem Berufsethos. Und ich möchte die Schmarotzer in Politik und Wirtschaft öffentlich kritisieren können ... ohne mich schämen zu müssen ...


"Bitte weitermachen!" schreibt Reinhold (7. 01. 2013)

Mein Kompliment für Ihre Arbeit. Freie Journalisten sind angewiesen auf kostengünstige Angebote, die im Übrigen jede Berufsgruppe erhält, vor allem Beamte über das BSW. Unabhängigkeit des Journalisten ist nicht abhängig von einem Rabatt, sondern ist eine Frage der Persönlichkeit. Wenn ich so manchen \\\"kritischen\\\" Beitrag von zumeist Kollegen lese, frage ich mich manchmal, in welcher \\\"Kinderstube\\\" sie aufgewachsen sind und zu welcher Persönlichkeit sie sich entwickelt haben.


"Danke für Ihre Arbeit..." schreibt Heide (7. 01. 2013)

...das ist das Wichtigste,was ich Ihnen schreiben will.Ich bin lange Jahre Redakteurin und das gerne.
Vergünstigungen versuchte ich bei meiner Arbeit möglichst aus dem Weg zu gehen,da ich mich den Firmen gegenüber verpflichtet fühlte und das fand ich einfach schrecklich.
Außerdem hat sich die Zeit wirklich geändert,Rabatte werden heute an jeder Ecke nachgeworfen.
Und Journalisten müssen nicht belohnt werden,weil sie "bessere Menschen" sind!Zumal ja zum Beispiel Parteien,Gewerkschaften und Verbände viele Kollegen in ihr Herz geschlossen haben und umgekehrt.Das sind die "Rabatte" unserer Zeit...


"Einerseits... andererseits..." schreibt Kirsten Seegmüller (7. 01. 2013)

Dass die Bahn sich zurückzieht, finde ich nicht ok. Sie ist zwar eine AG, aber (noch) zu 100 % Staatseigentum. Da finde ich vergünstigte Konditionen für Journalisten durchaus vertretbar. Denn die Einflussnahme, die immer als Argument herhalten muss, wird bei Reisen eher größer. Denn wenn sich ein Journalist die Bahncard nicht mehr leisten kann, werden Unternehmen, die gerne eine positive Berichterstattung hätten, diesen Journalisten einfach die Reise bezahlen.

Allerdings - wer viel mit der Bahn reist, nutzt sie auch privat. Von daher war es ein Privileg.

Was mich allerdings maßlos ärgert: Die Bahn korrigiert die Kosten für Stuttgart21 "mal kurz" um 1 bis 2 Mrd. Euro nach oben. Und dann soll für ein paar Journalistenrabatte kein Geld mehr da sein?

Condor schmerzt, denn auf einer Langstrecke kommen schnell ein paar 100 Euro Ersparnis zusammen. Aber es ist eben ein Ferienflieger...

Alle anderen Pipifax-Rabatte (ein paar Euro auf ein Zeitschriften-Abo oder Ähnliches) habe ich nie genutzt. Das ist für diese Anbieter lediglich eine billige Eigenwerbung.

Und was technische Geräte angeht - da habe ich bisher noch keines gefunden, das mit Rabatt günstiger wäre als von einem Anbieter im Internet. Da müsste man mal die Datenbank durchforsten, denn selbst 20 oder 30 Prozent vom (hohen) Listenpreis sind reine Makulatur. Solche Anbieter könnte man aus der Datenbank entfernen.

Fazit: Die älteren Journalisten wurden früher hofiert und verwöhnt (mehrwöchige Pressereisen, teure Geschenke, etc.). In Krisenzeiten war es zu erwarten, dass sich die Firmen irgendwann aus den Rabatten zurückziehen.


"Alles hat seine Zeit" schreibt peter zöls (7. 01. 2013)

Ich befürchte, dass Sie mit Ihrer Einschätzung recht haben und Sie sich bald ein neues Geschäftsfeld suchen müssen. Dazu wünsche ich Ihnen und Ihren Mitarbeitern recht viele kreative Ideen, die sich auch auszahlen. Und besten Dank für alle bisher geleistete Arbeit. Wie sagt doch der Volksmund so richtig: alles hat seine Zeit, denn auch unser Berufsstand steht auf dem Spiel Hier ein Lesetipp

http://www.kontextwochenzeitung.de/index.php?RDCT=27be7b61048b8f38e5f6


"Danke" schreibt Inge (7. 01. 2013)

Ich nutze Journalistenrabatte zwar selten, aber wenn, dann habe ich kein schlechtes Gewissen. Muss man auch nicht haben, wenn man bedenkt, wer und welche Berufsgruppen alles Rabatte eingeräumt bekommt.Das wird nur nicht so an die große Glocke gehängt.
Das meiste ist hier so wie so schon gesagt worden. Darum möchte ich mich einfach bei Euch bedanken für den jahrelangen Service. Falls Euch das ganze jetzt zu zeitintensiv wird, kann ich das nachvollziehen. Wäre aber trotzdem schön, wenn Ihr dieses "Hobby" weiter pflegt. Auf alle Fälle: Merci


"Schmarotzer und Blender" schreibt Dirk (7. 01. 2013)

Das viele Firmen im Dienstleistungsgewerbe ihre Rabatte zurückziehen ist oft durch das Verhalten von so manchem „Kollegen“ zu begründen. So mussten die Firmen teilweise Mitarbeiter beschäftigen, welche nichts zu tun hatten als sich um uns zu kümmern. Natürlich hatten diese Mitarbeiter auch ihre Vorgaben und anstatt diesen mit Freundlichkeit entgegen zu kommen, wurden diese noch beleidigt und angeschrien.
„ich bin Redakteur bei …. Und deswegen verlange ich…“ dieser und ähnliche Sätze lassen mich einfach nur den Kopf schütteln und es werden immer mehr Leute, welche ein solches Auftreten haben. So treffe ich regelmäßig im Rhein-Main Gebiet auf Fotojournalisten mit Handy, Fotojournalisten, welche nur für sich privat die Bilder erstellen, „Kollegen“ welche bei Informationsveranstaltungen (im Hotel oder Restaurant) grundsätzlich nur zum Essen kommen und bleiben und dessen Informationsunterlagen man dann in der Lobby im Mülleimer findet. Ein Lautstarkes Beschweren um unberechtigte Forderungen durchzusetzen gehört anscheinend genauso zum Berufsbild wie die von oben herab abfällige Behandlung von Angestellten.
Die Direktive hieß in all den Jahren: Journalisten sind VIP´s – dementsprechend sind sie zu behandeln. Dies wurde dem kleinen Angestellten auch durch die Rabatte klar verdeutlicht. Ohne Rabatte und Sonderkonditionen sind wir normale Kunden – und wie es diesen ergeht wissen wir…
Und Grund dafür sind die VIP Allüren von vielen „Kollegen“
So ist es keine Seltenheit mehr, dass Redakteure von Veranstaltern Einlass mit mehreren Privatpersonen, sowie kostenfreie Bewirtung verlangen, Zusatzleistungen welche Klar ausgeklammert sind lautstark einfordern und dazu noch beleidigend werden.
Während man früher als Rabattgeber noch mit einem freundlichen Text oder Benennung rechnen konnte. muss man heute davon ausgehen, dass die meisten Rabattnehmer sowieso nichts publizieren sondern nur einen Presseausweis haben um kostenlos zu Essen und anzugeben.
Wie viele falsche Kollegen es gibt konnte man auf der IAA 2011 in Frankfurt feststellen. Während es in den vergangenen Jahren die Presseinformationen mit einem kleinen Präsent auf einem niedlichen USB Stick gab, bekam man an vielen Ständen an den Pressetagen nur einen Zettel in die Hand gedrückt. Darauf befand sich eine Internetadresse und einen Zugangscode für die Pressemappe.
Ich fand dies äußerst Praktisch (OK ich fand persönlich die lustigen USB Sticks auch ganz schön und besser als irgendwelche Mappen und Tüten) da ich diese bequem sammeln konnte ohne mich mit hunderten von Tüten abzuschleppen (LG an dieser Stelle an Audi, deren Pressekit ich bis auf die CD zurückgegeben habe. Am ersten Vormittag der Pressetage an denen es im Viertelstundentakt PK´s gibt einen DIN-A4 Katalog und andere Papierwerbung mitgeben zu wollen ist recht hirnlos  ).




Doch dies sah ein Großteil der Kollegen anders.
Eine typische Szene, wie ich sie an den Pressetagen unzählige Male an den Countern der Autohersteller erlebte:
„Guten Tag mein Name ist …. Ich benötige eine Pressemappe“.
„Natürlich, könnte ich eine Visitenkarte haben?“
Manche gaben eine, viele erklärten dass sie keine mehr hätten (auch am 1. Tage kurz nach der Eröffnung).
„Hier bitte schön“ , sagte die nette Dame und überreichte einen kleinen Zettel.
„Was soll ich damit?“
„Hier finden Sie die Adresse auf der Sie alle Presseunterlagen herunterladen können“
„Den Scheiß will ich nicht“, das Sch….-Wort ist wirklich mehrfach gefallen.
„Geben Sie mir einen USB Stick“, hierbei denken viele, dass Unfreundlichkeit dazu hilft was zu bekommen.
„Wir haben hier gar keine USB Sticks – die gesamte Pressemappe finden Sie im Internet“.
Zu 80 % bestand die Reaktion darauf, dass man sich beschweren wolle, das Papier einfach liegen ließ oder Demonstrativ diesen beim Weggehen auf dem Boden warf.


"Rabatte sind in Ordnung" schreibt Oliver (7. 01. 2013)

Viele Berufsgruppen erhalten Rabatte. Warum nicht auch Journalisten? Solange man sich davon beruflich nicht beeinflussen lässt, ist das in Ordnung. Ich sehe als IT-Journalist kein Problem darin, einen Mietwagen vergünstigter anzumieten, da es zu keinen Interessenskonflikt führt. Hier muss aber jeder selbst die Grenzen erkennen und einhalten. Als Journalist sollte man dazu in der Lage sein.

Liebes Team von pressekonditionen.de macht deshalb bitte weiter. Ihr leistet hervorragende Arbeit!


"Ausgeträumt" schreibt Rolf (7. 01. 2013)

1. Bitte machen Sie weiter.
2. Für alles und jedes zaubern einige Kollegen ihren Presseausweis hervor. Die frühere "Marktmacht" wird so selbst eliminiert. Substanziell machen sich einige KollegenInnen selbst austauschbar.
3. Vielfach überholt der Markt alt eingestellte Pressekonditionen.


"Kein Grund für Vergünstigungen" schreibt Moritz (7. 01. 2013)

Auch ich nutze als Journalist den ein oder anderen Rabatt, den ich hier aufgespürt habe. Daher möchte ich mich auch für den Service bedanken, den ich hier bekomme. Aber mal ehrlich: Mit welchem Recht bekommt eigentlich ein Journalist was billiger als andere Leute? Eigentlich ist das eine durch nichts gerechtfertigte Ungleichbehandlung verschiedener Personengruppen.


"Pressekonditionen.de Zukunft" schreibt Yves Harry (7. 01. 2013)

Ich denke das die Zukunft sicher ist für diese Seite.
Den solange es immer noch Firmen gibt die Rabatt geben teilweise 100% solange wird es auch diese Seite geben.

Ich denke das da jeder gefragt ist, nicht zuletzt was verhalten angeht.

Sondern auch oder erst recht Partner zufinden...
z.b. habe ich mit Rieger gesprochen die Sehr interresiert sind an dieser art und weise der Werbung etc. Sie werden es nun besprochen im Vorstand mal schauen was daraus wird habe natürlich Pressekonditionen.de angegeben damit sie sich dan bei euch melden können.
( Haben für volumen von 4800¤ dort das ein oder andere gekauft und deswegen bin ich auf die idee gekommen)

Nur zutrauen muss sich der ein oder andere sich das auch dan Klappt es auch mit größeren....
Evtuell kan man ja mal bei Globus Fragen :-D bekommt man zwar so oder so schon 3cent je liter Benzin rabatt aber fragen kosten nichts!


"Alles richtig........" schreibt Gerd (7. 01. 2013)

In Zeiten von \\\"Geiz ist geil\\\" wird jegliche Möglichkeit, einen Wettbewerbsvorteil zu erhaschen oder andere Wettbewerbsvorteile zu eliminieren, genutzt!

Es ist legitim!

Selbst Beamte haben Vorteile!
--> z.B. Kreditvergabe!


"Es kommt immer drauf an..." schreibt Barbara (7. 01. 2013)

Es kommt immer drauf an, was man draus macht. Unverschämte Forderungen der "Kollegen" finde ích geschmacklos, wie war das mit dem Ruf in den Wald? Ich frage bei größeren Sachen immer mal freundlich nach, wie es mit einem Presserabatt steht, aber ich verlange ihn nicht. Das sehe ich nicht anders als das legitime Handeln in Geschäften (was tatsächlich oft mehr bringt). Aber wenn ich über eine Veranstaltung berichten soll, bin ich nicht bereit, dafür zu zahlen. Das Geld hätte ich als "freie" bei der miesen Bezahlung garnicht, denn dann wäre mein Honorar damit fast aufgebraucht. Meine Flasche Wasser aber bezahle ich zumeist selber und Essen kommt umsonst nicht infrage für mich. ´
Die 15 Prozent, die mir Smart für meinen Fortwo gewährt hat, haben sich indes für die Firma schon etwas gelohnt, mein Auto ist bekannt, hat einen hohen Wiedererkennungswert und manch einer hat mich schon gefragt, ob man mit dem Teilchen richtig arbeiten und zurecht kommen kann. Aus meinem positiven Feedback gab es sogar schon einen Kauf. Den Rabatt anzunehmen hatte ich kein Problem, bei 0,13 ¤ erstattetem Kilometergeld durch die Zeitung...? Das reicht selbst alleine für einen Smart nicht.

Ansonsten wie auch immer es weitergeht, ich danke für die Arbeit, die sich das Team hier für uns alle macht, ganz herzlich. Solange es existiert, werde ich weiterhin auch erhaltene Prozente in die Redaktion geben!


"Presseausweise für Rabatte" schreibt Thomas (7. 01. 2013)

Ich unterstelle mal, dass mind. 50% der Leute mit einem Presseausweis, diesen nur haben um an Rabatte zu gelangen und nichts,- rein gar nichts mit echter Pressearbeit zu tun haben.
Leider kommt man zu einfach an irgendwelche Presseausweise ran von "Verbänden", die eigentlich keine Ausstellberechtigung haben dürften.
Für mich zählt nur der Ausweis vom DJV als " seriös ", da hier jährlich genau belegt werden muss, das man journalistisch tätig ist.
Diesen " Presse-Rabatt-Trittbrettfahrer " geht es nur um Rabatte und sind demnach sehr fordernd und treten den Unternehmen gegenüber auch so auf und versauen den Ruf der wirklichen Pressevertretern, die ihr tägliches Geld damit verdienen und ernsthaft berichten und auch auch in dem Bereich tätig sind überhaupt.

Die andere Seite sieht so aus, dass Unternehmen hier Konditionen als "Presserabatt" verkaufen, die jeder Bürger im Netz auch erhält.
Die ganze Pressekonditionen-Sache baut unterm Strich nur wie ein Schnäppchenjäger-Portal auf.
"Echte" Journalisten haben Ihre eigenen Kanäle und Kontakte, wo gute Rabatte gewährt werden.
Pressekonditionen.de "leidet" unter den vielen " Fake-Journalisten ", die Firmen sogar noch beschimpfen, wenn der Wunschrabatt nicht gewährt wird. Als Firma würde ich dann auch den Mittelfinger heben ...


"...kein Auslaufmodell" schreibt Karin Schrader (7. 01. 2013)

Das Portal ist klasse. Etabliert und akzeptiert. Es spricht eine Berufsgruppe an, die sich gerne verwöhnen lässt. Die zeitraubende Eigenrecherche entfällt. Ich habe das ein oder andere Angebot gern in Anspruch genommen und würde mich freuen, wenn mich ein Newsletter weiterhin auf dem Laufenden hält.


"Anzahl des Feedbacks" schreibt Peter (7. 01. 2013)

Hallo!
Vielen Dank für das Anstoßen der Thematik und noch viel mehr für die Newsletter schlechthin.
Ich plädiere für die Fortsetzung Ihres Portals, vor allem da es mir Licht in den dunklen Dschungel der Pressekonditionen liefert!
Ich weiß Ihre Arbeit sehr zu schätzen und kann mir nur ansatzweise vorstellen, welchen zeitlichen Aufwand das bedeutet, möchte diesen Service aber ungern missen, auch wenn die Anzahl der Presserabatte sinkt.

Die rege Diskussion und Menge der Feedbacks allein dürfte Grund genug sein, diesen Service fortzusetzen.

Herzlichst - mit dem Wunsch des Mutes und der Bitte Weiterzumachen!


"Dank an Pressekonditionen.de" schreibt Günter (7. 01. 2013)

So genannte Rahmenverträge gibt es in vielen Bereichen - somit spricht nichts gegen Rabatte für eine Berufsgruppe.

Air Berlin fand ich ohnehin nicht interessant - es gab einige Beispiele von Nicht-Beförderung. Billig fliegen geht auch anders. Auch im Bereich Mobilfunk spart man sich als Journalist nicht reich.

Wirklich interessant ist es dort, wo man ein paar tausend Euro Vorteil genießt - beispielsweise beim Autokauf.

Zweifelsfrei ändern sich die Zeiten, aber glücklicherweise gibt es noch interessante Presserabatte. Und da hilft dieses Portal.

Der Newsletter von Pressekonditionen.de ist in meinem Postfach jedenfalls stets willkommen.


"Newsletter erhaltenswert" schreibt Petra (7. 01. 2013)

Erst einmal vielen Dank für die souveräne geleistete Arbeit. Bis auf den Rabatt für die Bahncard - ohne Gewissensbisse - habe ich keinen Rabatt in Anspruch genommen, aber die Angebote als sehr gutes Vergleichsportal genutzt. Vor allem kam ich so auch auf viele mir unbekannte Produktangebote. Auch die Informationen rundum möchte ich nicht missen. Ansonsten kann ich mich nur vielen Vorrednern hinsichtlich der Schmarotzer nur anschließen. Aber wenn es in vielen Bereichen für bestimmte Gruppen Rabatte gibt, warum nicht für Journalisten?


"Ja, es ist an der Zeit, ..." schreibt Marilis (7. 01. 2013)

.... aufzuhören. Die Zeiten haben sich geändert. Pressekonditionen haben sich ad absurdum geführt - leider auch "dank" einiger Kollegen.
Ihnen mein Respekt und Dank für Ihre jahrelange Arbeit.


"Alle Achtung" schreibt Helmut (7. 01. 2013)

Ich finde es toll, was Sie in der Vergangenheit geleistet haben. All das zusammen zu tragen, was hier auf der Seite aufgelistet ist, das erfordert eine Menge Arbeit und Mühe.
Keine Frage: Die Presserabatte sind in Verruf geraten, auch durch Kollegen wie Herrn Eichendorf, der zum Beispiel die First-Class-Behandlung bei Thyssen-Krupp-Reisen geschildert hat. Das ist beileibe nicht zu tadeln, hat aber die Wirkung, dass sich die Firmen nicht mehr in die Nähe von Korruption begeben wollen, eben auch nicht durch besondere Rabattgewährung.
Was nun die Frage des Weitermachens betrifft. Natürlich wäre es schön zu wissen, ob es doch hier und da noch Firmen gibt, die sich daraus nichts machen. Ob dies allerdings ausreicht, um Ihren Apparat aufrecht zu erhalten, müssen Sie entscheiden. Ich persönlich hoffe, Sie entscheiden sich fürs Weitermachen.


"Einkaufsgenossenschaft" schreibt Harald (7. 01. 2013)

Warum um Rabatte betteln, wenn es auch anders geht? Viele Kollegen haben darauf hingewiesen, dass andere Berufsgruppen Konsumgüter und Dienstleistungen zu Sondserkonditionen beziehen. Genau so könnten es auch Journalisten tun, wenn sie sich organisieren und als Einkaufsgenossenschaft definieren. Als Drehscheibe/Initiator könnte z.B. pressekonditionen.de fungieren. Wir würden dann keine Moraldiskussion mehr führen, sondern uns wie andere Berufsgruppen auch marktkonform verhalten.


"Faul, oder liegt's am User?" schreibt Ilona (7. 01. 2013)

Es gibt mittlerweile so viele Rabatte, dass man kaum noch durchblickt. Auch als normaler Gewerbetreibender gibt's reichlich abzustauben! Bei den Journalistenangeboten muss man einige Unternehmen wirklich loben: Engagierte Mitarbeiter helfen Fragenden mit Informationen bei der TUI in Hannover. Eigens für Journalisten sind die Reisekaufleute bemüht Flug und Unterkunft passend zu machen. Der Rabatt wird dabei zweitrangig für mich. Auch andere Firmen lassen es sich nicht nehmen,einen Service anzubieten, der lobenswert ist. Faule User gibt es leider zuhauf. Gier plus üble Kritik, falls es nicht "genug" war. Widerlich. In meinem Umkreis gibt es diese Menschen dankenswerterweise nicht. Wer sich Rabatte ergaunert, ohne einen Auftrag zu haben, und dann unzufrieden ist, der sollte sich überlegen, ob hier nicht der Fisch am Kopf stinkt. Die Crew von Pressekonditionen haben uns gezeigt, dass man unsere Berufsgruppe als Kundschaft empfangen wollte. Wenden sich die Partner nun ab, weil wir's nicht wert sind? Eventuell liegt die Beweispflicht jetzt in unseren Händen. Zeigen wir Integrität und Wertschätzung, dann versucht man es vielleicht noch mal mit uns. Aber wer will schon faule Kunden? Ich jedenfalls nicht.


"Hemmungslose Schnorrer schuld" schreibt Juergen (7. 01. 2013)

Sebastian Brinkmann schreibt ganz richtig - und bei alledem leider immer noch zu distanziert und viel zu höflich: "Die Art und Weise, wie sich manche (!) Journalisten in diesem Fall verhalten, schadet aber dem Ruf aller. Bei einigen Feedback-Schreibern kommen uns Zweifel, ob diese ?Journalisten? wirklich glauben, etwas besseres zu sein, weil sie einen Presseausweis besitzen."

So ist es. Nirgendwo mussten sich Journalisten so häufig "fremdschämen", wie beim Blick auf die vielen unverschämten Kommentare hemmungsloser, gieriger Schnorrer. Viele von denen beweisen - durch ihre Rechtschreibschwäche ? zudem, dass sie mit dem Journalistenberuf überhaupt nichts zu tun haben.

Aber Herr Brinkmann hat zur Misere mit beigetragen: Sich deutlich von diesen Abzockern distanzierende Kolleginnen und Kollegen mussten sich von Herrn Brinkmann anhören, dass solche Meinungsäußerungen fehl am Platze seien - man habe sich gefälligst ausschließlich über den Anbieter der Rabatte zu äußern.

Tja, so geht's dann eben. Und jetzt will?s natürlich Keine/r gewesen sein..

Antwort von Sebastian Brinkmann (Webmaster von Pressekonditionen.de):

Zu der Kritik eine kurze Antwort: Wir haben in der Vergangenheit immer wieder Feedbacks gesperrt und Kollegen hier und da gebeten, ihre Kritik sachlicher zu formulieren. Wir wurden dann als Zensoren beschimpft und uns wurde vorgeworfen, sich von den Firmen kaufen zu lassen. Ich kann mit den Punkten leben und werde auch weiterhin Feedback sperren, die eine Grenze überschreiten. Offenbar ist meine Hemmschwelle über die Jahre gesunken. :-)


"Dank für Eure Arbeit" schreibt Manfred (7. 01. 2013)

Liebe Leute, ich habe eure Dienstleistung in den letzten jahren immer wieder gern genutzt, ob es der Hinweis auf die Bahncard war, ein neues Internetradio oder auch die Hotelübernachtung auf Usedom. Daher fände ich es sehr schade, wenn es euren Service künftig nicht mehr geben sollte.


"Kein Auslaufmodell" schreibt Klaus Harke (7. 01. 2013)

Das, was Sie im letzten Satz schildern,geht gar nicht. Journalisten haben kein Recht, Firmen zu Pressekonditionen zwingen zu wollen. Aber Firmen haben die Möglichkeit, Gruppen - wie Journalisten oder etwa ADAC-Mitgliedern - Sonderkonditionen einzuräumen. Insofern ist es Ihr Verdienst - und dabei sollte es bleiben -, die Firmen zu nennen, die diese Vergünstigungen gewähren. Dabei ist es jedem unbenommen, davon unabhängig noch bessere Konditionen auszuhandeln.


" Zeitnot&InformationPollution" schreibt Horst Müllers (7. 01. 2013)

Es gibt inzwischen haufenweise Portale wie "Preisvergleich" oder "Billiger", die auch Journalisten selektieren, die oft einen guten Schnitt machen. Das Selektieren ist längst zum Problem geworden (Aggregieruntsgrad der Anbieter). Die Unsicherheit der EU-Währungs-undFinanzkrise mahnt zur Konsumzü-gelung. Alternatives Investieren in Energieeinsparung ist sinnvoll u.notwendiger geworden als Ver- brauch. Werbung ist wichtig aber unerträglich geworden und nimmt die Selbstorientierung. Große Ver- brauchermagazine widmen sich je Ausgabe wenigen Themata,sonst wür- den sie nur Verwirrung stiften u. nicht gelesen.


"Messen nach zweierlei Maß" schreibt Kirsten (7. 01. 2013)

Mich hat es wahnsinnig geärgert, dass die Deutsche Bahn ihren Journalistenrabatt aufgekündigt hat.
Für Freie wie mich, die ihre Reisekosten nicht vom Verlag oder vom Sender zurückerstattet bekommen, bedeutet das einen herben Einschnitt. Von den ohnehin durchschnittlich eher bescheidenen Honoraren müssen wir nun noch mehr aufbringen, so dass so mancher Auftrag wirtschaftlich kaum mehr lukrativ erscheint.
Vor diesem Hintergrund klingt die Begründung, der Journalistenrabatt sei nicht mehr "zeitgemäß", wie es in der Erklärung der DB heißt, in meinen Ohren wie blanker Hohn.

Dem Einwand, dass uns dieses Privileg einer Vergünstigung nicht zustehe, möchte ich zudem entgegenhalten, dass wer moralisch argumentiert, erst einmal die gesamte Gesellschaft reformieren muss. Jede Personengruppe, die in irgendeiner Form Privilegien genießt, hält daran fest, meist auch erfolgreich und kämpft dafür, ich nenne beispielsweise mal die Mitarbeiter eines Reiseunternehmens, die ohne schlechtes Gewissens sich gerne auch auf privaten Urlaubsreisen als Expedienten ausgeben, um kostenlos übernachten zu können - und das in allerbesten Hotels. Ein Bekannter von mir, der bei Thomas Cook arbeitet, unternimmt pro Jahr an die 60 Reisen mehr oder minder zum Nulltarif. Daran stört sich seltsamerweise niemand.

Nur uns Journalisten, mögen wir auch zu den ärmesten Tagelöhnern zählen, gönnt man das nicht. Und vergleicht uns noch mit diesem Millionärs-Arschloch von Wulff.


"privilegien" schreibt Marisa Schmedt (7. 01. 2013)

alle berufsgruppen geniessen privilegien, warum nicht auch journalisten?
aber selbst, wenn es eines tages gar keine presserabatte mehr geben sollte, genießen journalisten immer noch privilegien, weil das nun mal in der natur der sache dieses tollen berufs liegt: ein motojournalist wird immer einen tollen testwagen kostenlos fahren können, weil die firmen auf die testberichte auf den motorseiten scharf sind. ein kulturjournalist wird immer umsonst tolle eintrittskarten erhalten, für die sich normalbürger so manchmal vergeblich bemühen, zum beispiel bayreuther festspiele oder popkonzerte mit lady gaga.
da das nunmal so ist, gibt es auch keinen nachvollziehbaren grund, warum nciht große firmen wie die db, air berlin oder telekom keinen presserabatt mehr gewähren können.
es liegt nun an uns, die konsequenzen zu ziehen und diese armleuchter am ausgetsreckten arm verhungern zu lassen. schlecht oder auch gar nciht mehr über sie zu schreiben.


" Rabatt-Ritter und Windmühlen" schreibt Jörg (7. 01. 2013)

Weht der Wind der Veränderung, so bauen manche Menschen eine hohe Mauer um sich herum auf, um sich davor zu schützen.
Andere, lieber Kollege Sebastian, bauen dagegen Windmühlen und nutzen die Energie des Windes, um neue Kraft zu schöpfen.
Letzteres kann ich ihnen und ihrer Kollegin ans Herz legen.
Lassen sie nicht locker, machen sie weiter.
Der ADAC bietet für seine Mitglieder enorme Rabatte bei vielen Unternehmen an.
Da jammert keiner.
Bei Center Parcs zum Beispiel bekommen Jorunalisten 20 Prozent auf den Listenpreis.
Da habe ich gerne darauf verzichtet, weil der tageaktuelle Internetpreis des gleichen Anbieters um bis zu 45 Prozent beträgt.
Also, ist man kein "Rabatt-Ritter", wenn man die Augen aufhält.
Und das sollte Journalisten in ihrer Wächterfunktion ja nicht schwerfallen.
Mir ist es bei Pressekonditionen.de stets wichtig gewesen, bei den jeweiligen Firmen, die mich interessieren, kompetente Ansprechpartner zu finden.
Fände das toll, wenn sie Windmühlen aufstellen würden, lieber Sebastian.


"Privilegien?" schreibt Claus (7. 01. 2013)

Privilegien für Journalisten? Nein, das ist nicht mehr zeitgemäß - und führt am Ende nur dazu, dass sich Journalisten lediglich als Verstärker der Pressearbeit von Unternehmen verstehen - anstatt jenen im Blickpunkt zu halten, für den er den Artikel schreibt: den Leser.

Wenn Kollegen nun damit drohen, schlecht oder gar nicht über Firmen schreiben zu wollen, die ihnen keinen Rabatt gewähren, dann zeigt das nur, wie korrupt manche Mitglieder dieser Zunft geworden sind - und es noch nicht mal merken.

Man macht es sich als Journalist zudem zu einfach, wenn man mit dem Finger auf die Privilegien der anderen deutet, um die eigenen zu legitimieren. Was der Bundespräsident sich leistete, war verwerflich. Ihm aber in seiner Absahner-Haltung nacheifern zu wollen (und dann auch noch mit dem Verweis auf die eigene schlechte Bezahlung - als ob das das Problem der Rabatt gebenden Unternehmen wäre): das ist jämmerlich und unwürdig.


"Kein Auslaufmodell" schreibt Jörn (7. 01. 2013)

Rabatte spiegeln nicht den realen Wert der Ware wieder. Auf den realen Wert erfolgt eine "Spanne" in der Rabatte, Gewinne, Zusatzkosten enthalten sind.
Man muss sich diese Rechnung mal wieder vor Augen führen.
Rabatte gelten für "Alle" und wenn wir unsere Pressekonditionen bei vielen Anbietern mit den angeblichen "Otto-Normalverbrauchern" vergleichen...wo und wieweit liegen da, mal ehrlich, die Unterschiede?
Trotzdem, auch wenn ich z.B. bei Google auch andere Hinweise über Rabatte für Journalisten entdecke, bin ich für die Fortführung der "Pressekonditionen".
Auf dieser Seite werde ich umfassend, schnell informiert, wenn ich etwas erwerben möchte, wer mir etwas zu welchen Konditionen anbieten könnte.
Ob ich dann mit Pressekonditionen mehr erreiche als der "Otto-Normalverbraucher" stellt sich dann bald heraus.
Alle Journalisten (oder auch nicht) lesen doch die Seite aus diesem Grunde.
Deshalb, Ihr Team von Pressekonditionen, macht in dieser Form weiter, ein Dankeschön für die bisher geleisteten Recherchen...
"wir sind doch nicht blöd..."


"Nur Schnorrer" schreibt Guido (7. 01. 2013)

Da sieht man mal, dass es den meisten nur darum ging, billig was abzusaugen. Ich möchte gar nicht wissen, wieviele einen Presseausweis haben und niemals auch nur irgendetwas veröffentlicht haben, aber bei Firmen als Schnorrer aufgetreten sind. Für mich ist das Verarschung und vielleicht auch mit ein Grund dafür, dass die Angebot eingestellt werden / wurden.


"Weitermachen" schreibt Ute (7. 01. 2013)

Ich finde es toll, dass ihr diese Arbeit des Rabattzusammentragens und -sichtens macht! Bitte weitermachen, denn bei wichtigen Anschaffungen gucke ich immer wieder in Pressekonditionen hinein.
Und wenn sich die Anbieter wandeln - warum nicht? Auch heute Große haben klein angefangen. Und mancher Große, der meinte, manche Extras nicht mehr nötig zu haben, wurde wieder kleiner ...
Die 10-Prozent-Klausel finde ich sehr sinnvoll - denn sonst verzettelt ihr euch und unsereins bekommt weniger Rabatt ohnehin oft durch einfache Nachfrage als "Normalkunde".
Vielen Dank für eure Mühe.


"Im wandel der Zeit" schreibt Frank (7. 01. 2013)

Warum sollten wir auch unter den Machen Schaffen von Hr. Hartmut Mehdorn
leiden? Da er schon bei den drei großen seine Sparmaßnamen durchsetzt. Ich denke wir sollten uns nicht verstecken, weil es einige Herren wollen. Also Stirn bieten und weitermachen. Ich danke jetzt schon für den tollen Service von euch. Ist bis jetzt immer gut gewesen. Wäre schade wenns auch hier vorbei sein sollte.


"Manchmal sind wir auch selbst" schreibt Frank Dörfelt (7. 01. 2013)

Als Auslaufmodell würde ich Pressekonditionen (noch) nicht bezeichnen. Auch ich nutze Rabatte. Aber jeder Journalist sollte sich auch die Frage stellen mit welchem Recht wir diese Rabatte erhalten. Es ist ein Entgegenkommen von Firmen, die sich davon sicher auch zumindest gelegentlich einen Vorteil bei der Berichterstattung erhofft hatten. Der Effekt dürfte übrigens sehr selten eingetreten sein. Und da ist noch ein Aspekt: Die Schwemme in Presseausweisen (inzwischen kann ich fast jeder irgendwoher einen solchen Ausweis besorgen), hat es für die Firmen nur unübersichtlich und teuer gemacht. Was einst für Journalisten gedacht war, nutzen heute zu einem Großteil andere. Das mag zwar wieder die Gleichbehandlung befördern, war aber nie so gedacht. Und wenn dann die Firmen im Netz noch beschimpft werden, weil sie (angeblich) mal nicht schnell genug reagieren oder doch etwas genauer hinschauen, bei dieser immerhin freiwilligen, Leistung, dann würde ich mir auch überlegen ob ich da aussteige. Etwas ist auch die Gier Schuld - von Journalisten udn anderen. Ich bin für die Beibehaltung der Rabatte, aber unter strengeren Regeln. Ich habe kein Problem damit nachzuweisen, dass ich hauptberuflich als Journalist arbeite. Presseskonditionen.de möchte ich hier meinen Dank für Mühe aussprechen. Der Newsletter würde vielleicht tatsächlich einmal im Monat reichen. Aber sonst: Macht weiter so.


"Danke, bitte nicht aufgeben!" schreibt Doris Wroblewski (7. 01. 2013)

Es ist so viel geschrieben, das Thema von so vielen Seiten beleuchtet, dass es von meiner Seite aus nur Wiederholungen gäbe.

Meine Bitte, machen Sie Beide weiter, und haben Sie vielen Dank für die sicher manchmal unbefriedigende, heute durch die vielen positiven, ermutigenden Beiträge aber doch auch Freude bringende Arbeit.
Herzlich Doris Wroblewski


"Wenn es der Arbeit dient..." schreibt Martin (7. 01. 2013)

Vorteile per Presserabatt zu bekommen ist ein angenehmer Nebeneffekt, vor allem, wenn man durch seinen arbeitsintensiven Job oft nicht so bezahlt wird, wie man es verdient (oder zumindest glaubt, es verdient zu haben). Da ist ein praller Rabatt angenehm, aber nicht gerechtfertigt, es sei denn, es dient dierekt meiner Arbeit!
Allerdings werden wir in der Regel ja zu Presseterminen eingeladen oder müssen uns im Vorfeld registrieren und akreditieren, müssen also ohnehin nichts dafür löhnen! Dafür ist der PResseausweis da - und da sind Vergünstigungen auch gerechtfertigt.
DIese Regelung wäre eigentlich für alle gerecht - für Journalisten, für Politiker und Promis. Warum sollten diese MENSCHEN vor anderen MENSCHEN einen solchen Vorteil genießen? Und obschon es keinen Unterschied zwischen ihnen gibt, haben sie ihn...
Ob ich nun auf die Auflstung von Pressekonditionen.de verzichten KANN ist eine andere Frage, als die, ob ich auf die Auflstung von Pressekonditionen.de verzichten WILL! Fairerweise müssten wir alle langmütig auf die VORTEILSNAHME (auf das eigentliche WULFFEN) freiwillig verzichten - denn es ist anderen Menschen gegenüber unfair!


"Bitte, weiter" schreibt Karel (8. 01. 2013)

Ich glaube, mit sinken der Rabatte ist es nur eine Welle. Es kann aber nicht immer Zahl der Abbonementen wachsten, das ist kein Grund zu überlegen. Pressekonditionen ist kein Auslaufmodell, nur weiter so, bitte! Und Presseausweiss ist keine Rabattkarte, wie hier manche schreiben. Es kostet dickes Geld, der Ausweis ist nicht umsonst. Und ich weiss auch nicht, warum soolte ein Journalist zB Einstritt zahlen... Gruß Karel


"Alle Rabatte abschaffen !?" schreibt Christiane (8. 01. 2013)

Der einzige Presserabatt, den ich genutzt habe und für den ich als Freiberuflerin sehr dankbar war, war die vergünstigte bahncard. Alles andere ist mir zu umständlich und/oder die Bestellerei über das Internet im Endeffekt nicht wirklich günstiger als ein Kauf beim Händler um die Ecke.
Was mich ärgert, ist die Ansicht vieler Unwissender, die meinen, mit einem Presseausweis habe man finanzielle Vorteile. Das stimmte nie und ist jetzt erst recht nicht mehr zutreffend.
Da haben es zum Beispiel die Mitarbeiter eines der größten Autokonzerne einfacher, die bekommen regelmäßig richtig gute Konditionen an den unterschiedlichsten Stellen, die zum Teil wesentlich besser sind als es die Presserabatte je waren.
Meine Meinung: Wenn Rabatte abgeschafft werden, dann aber auch bitte für alle!


"Kein Auslaufmodell" schreibt Det (8. 01. 2013)

Erst einmal einen besonderen Dank Nora und Sebastian für ihre Arbeit, verbunden mit einem klaren Nein, Pressekonditionen ist kein Auslaufmodell!! Angesichts dessen, was im letzten Newsletter angeführt ist, kann man überlegen, die Struktur zu ändern, den "Kleinkram" (Artikel, Sachen zu relativ niedrigen Preisen) ganz rauszuschmeißen. Aber aufgeben, fände ich (siehe viele Beiträge zuvor) zu schade.


"Jetzt erst recht !!!!" schreibt Juan (8. 01. 2013)

Bitte weitermachen!
Nur nicht unterkriegen lassen, möchte Ihre Nachrichten nicht missen - immer wieder interessant!
K e i n Auslaufmodell !



"berechtigt?" schreibt Manfred (8. 01. 2013)

zunächst einmal herzlichen Dank für Eure Arbeit! Ich habe gerne die Angebote genutzt. Und wenn ein paar der Großen ihre Rabatte einstellen - warum nicht. Die vielen kleinen Unternehmen sind ohnehin interessanter. Wenn Firmen uns als Berufsgruppe Rabatte einräumen, sollten wir sie auch nutzen. Das sind doch ganz normale Marketingelemente im heutigen Verkaufsgeschäft. Wenn dadurch "mehrere Mitarbeiter" bereit gestellt werden müssen, nun ja, dann hat es sich doch gelohnt - oder?
Was das Verhalten einiger sogenannter Pressekollegen angeht, einfach unterirdisch. Und wenn ich mir ein paar der Kommentare hier ansehe: Sprache und Grammatik sind wohl nicht Voraussetzung für einen Presseausweis.
Meine Bitte an Euch ist ganz einfach: Weitermachen!


"Einstellung der Platform" schreibt Oliver (8. 01. 2013)

Persönlich fände ich es extrem schade. Auch wenn Großkonzerne nicht mehr gelistet sind, so sind doch viele interessante "kleinere" Rabatte genauso wertvoll. Die Platform ist zuverlässig und seriös. Es wäre ein echter Verlust...


"Ethik und Ökonomie" schreibt Alfred Biel Biel (8. 01. 2013)

Ich halte diese Diskussion für notwendig und daher auch begrüßenswert. Ich möchte folgende Überlegungen beisteuern.
1 Transparenz
Transparenz bei den Pressekonditionen, und damit Durchsichtigkeit und Durchschaubarkeit - sowohl bei den potenziellen Nutzern als auch bei Interessierten und nicht zuletzt bei den Kritikern – ist dringend geboten. Einerseits: Was kann man in Anspruch nehmen. Anderseits: Worüber reden wir überhaupt, denn oft werden diese Rabatte auch gewaltig überschätzt, u. a. im Quervergleich zu anderen Angeboten.
2 Ethik und Ökonomie
Ethische Überlegungen und auch Prüfungen sind ohne Frage geradezu unverzichtbar. Zentral ist ja das Argument, Journalistinnen und Journalisten könnten durch Rabatte beeinflusst werden. Viele sehen die journalistische Unabhängigkeit in Gefahr. Es kann sein, dass dies im Einzelfall auch mal so sein kann, wie in anderen Tätigkeiten übrigens auch.
M. E. werden zwei Aspekte etwas übersehen oder vielleicht auch ausgeblendet. Zum einen kann es durchaus sein – ich habe dies durchaus bei Kolleginnen und Kollegen sowie bei mir selbst beobachtet -, dass man in solchen Fällen geradezu die Unabhängigkeit beweisen möchte und vielleicht sogar über das Ziel hinausschießt. Ein Beispiel in eigener Sache: Ich wurde schon mit der Wahrnehmung konfrontiert, Bücher aus dem eigenen Hause besonders kritisch zu rezensieren. Die Medienkrise wirft weit ihre Schatten. Wir wissen, dass es vielen Journalistinnen und Journalisten wirtschaftlich nicht gutgeht. Von Habermas über die Diskussionsrunden der Frankfurter Buchmesse bis zur neuen Rundgebühr, die schon als Demokratieabgabe hochstilisiert wird, wird immer wieder der Aspekt bemüht, die Medien und damit auch die Journalistinnen und Journalisten in der einen oder anderen Weise ökonomisch zu unterstützen im Sinne einer Bestandssicherung. Kann man nicht auch ethisch saubere Pressekonditionen unter diesen Fragestellungen sehen? Warum sollte z. B. ein Journalist für seine Arbeit keinen günstigen Internetzugang bekommen? Man kann ggf. auch trennen zwischen Rabatten mit Bezug zur beruflichen Tätigkeit und Rabatten eher für den privaten Bereich, wenngleich dies nicht immer sauber möglich ist.
Insofern würde ich es schon begrüßen, wenn dies Portal erhalten bliebe.




"Verlierer ist PK.de" schreibt Christoph (8. 01. 2013)

Vielleicht ist der Rückgang der Zahlen nur ein Zeichen dafür, dass durch den Wegfall der beliebten Rabatte viele \"Rabattgeier\" ausgesiebt werden.

Den Firmen kann das recht sein, auf diese Kontakte können sie verzichten. Außerdem fallen Firmen, die weiter Rabatte anbieten, nun besser auf.

Wer auf der Strecke bleibt ist leider Pressekonditionen.de, denn hier zählt nur die Masse der Klicks und Abonnenten - wie sollte die steigende Qualität der Leser ggü den Firmen nachgewiesen werden?

Aber ganz ehrlich habe ich nie gefühlt, dass ich irgendeine Art Anrecht auf die Rabatte hätte, darum verliere ich nichts. Und für Luft und Liebe haben die Betreiber das ja bisher auch nicht gemacht ;)


"Danke für die fleißige Arbeit" schreibt Dieter Kunze (9. 01. 2013)

An dieser Stelle sage ich danke für die fleißige Arbeit. Es wäre schön, wenn die fortgesetzt wird. Es gibt doch so manchen Tipp. Gerade beim Autokauf oder bei Urlaubsreisen lohnt es sich sehr, auf diese Weise zu einem besonderen Angebot zu kommen.
Weiter so, mindestens 1 x im Monat.


"Newsletter" schreibt Guido Karp (9. 01. 2013)

Hallo zusammen, ich fand das Engagement und die Newsletter von Pressekonditionen.de sehr spannend.

AVIS hat Dank Ihnen geschafft, mich als Kunden mit einem fünfstelligen Umsatz im Jahr zu gewinnen.


"Bitte nicht aufhören!" schreibt Barbara (9. 01. 2013)

Ich würde es bedauern, wenn die Seite nicht mehr da wäre. Ich bin Newsletter-Abonnent, überfliege ihn aber oft nur kurz. Mag sein, dass sich das Team die Arbeit dafür sparen könnte. Aber ich gehe wirklich oft auf die Homepage, um einen passenden Anbieter zu finden. Es steckt sicher eine Menge Mühe dahinter, ist aber ein toller Service! Von mir also ein klares: Bitte weitermachen!


"Weitermachen" schreibt Jochen (9. 01. 2013)

Zuerst einmal ein herzliches Danke für die Arbeit.
Das Angebot wird zwar kleiner, aber muß nicht weniger werden. Früher gab es über Presserabatt einen Handyvertrag ohne Grundgebühr - den gibt es inzwischen auch so in der Tarifwelt - da kann man den Verlaust verschmerzen.

Bitte macht weiter -


"Presse- oder Rabattfreiheit" schreibt Franz Obermayr (9. 01. 2013)

Ich habe mir jetzt mal die Einträge seit 7.1. angesehen. Geschätzt liegt die Zahl derer, die sich strikt als Journalisten im Sinne von "die 4. Gewalt im Staate" verstehen und sich durchgängig so verhalten, im einstelligen Prozentbereich. Das mag an der speziellen Nutzerstruktur dieser Seite liegen. Wenn ich in diesem Forum z.B. lese: "Ich überlege schon seit einem Jahr, ob ich den Presseausweis zurückgebe", dann frage ich mich, wozu der Schreiber den Ausweis eigentlich braucht oder brauchte - zum Geldverdienen mittels schreiben offenbar nicht.
Die Frage ist doch: Was unterscheidet Journalisten von sonstigen Rabattgeiern (Geschäftsleute mit Metroausweis usf.)?


"Beispielfall Air Berlin" schreibt Jochen (10. 01. 2013)

Sicherlich ist es richtig, dass Firmen bei rückläufigen Gewinnmargen oder sogar hohen Verlusten auch nach Wegen der Personalkostensenkung suchen müssen. Ob sich damit wirlich die Ertragsbilanz signifikant verbessert, darf am Beispiel Air Berlin bezweifelt werden. Zu sehr vielen Zielen kommt der freiberufliche Journalist der Reisebranche auch mit anderen Airlines, die ohne Rabatt oft sogar günstiger sind als die AB, und schon der später im Text erwähnte Hinweis, mit Airline XX an den Reportageort geflogen zu sein, ist für die Leser eine potentielle Buchungsvorentscheidung.

Die negativen Folgen des Kaputtsparens wichtiger PR-Abteilungen lassen sich bezogen auf AB und auch den Mitbewerber Condor auf deren Facebook-Seiten beobachten. Auf Kundenbeschwerden nur mit Formularlinks und vorgefertigten Textbausteinen zu antworten, anstatt eine kompetente Helpline bereitzustellen, kostet unter dem Strich sicherlich viel mehr Umsatz und Gewinn, als mehr gutes Personal erwirtschaften könnte.


"Gewertschätzter Newsletter" schreibt Gunnar (10. 01. 2013)

Hallo!

Ich würde mich freuen, wenn der Newsletter erhalten bliebe. Es gibt keinerlei Anspruch auf Rabatte für Journalisten und ich fand die Einstellung des DB Rabattes sehr schade - wohlgemerkt schade, ich regte mich darüber nicht auf. Aber hier und da findet man tolle Anregungen im Newsletter oder auf der Homepage und auch wenn die "Superrabatte" nicht mehr da sind (air berlin, Telekom, DB, von denen mich eh nur die DB interessiert hat) gibt es doch noch viele tolle Sachen. Von daher von mir einen großen Dank und wie gesagt: Bleiben Sie on-air! :-)

Viele Grüße

GM


"Allem = seine Zeit" schreibt Norbert (10. 01. 2013)

Diese Stellungnahme erfolgt für die Newsletter-Macher, quasi als Dankeschön. Ich will nicht einfach wegzappen; und das soll\\\'s dann gewesen sein.
In der Sache ist alles gesagt: J.-Rabatte sind an sich schon eine haarige Angelegenheit. Und bis dahin war es einfach nur zum Kot..., wie sich einzelne Kollegen in geradezu boshafter Kritik ausließen. Beschämend!
Presserabatte - ein Anachronismus. Chronos - genau: Die Zeit solcher rabatte ist abgelaufen.


"Die Zeiten ändern sich?" schreibt Ulli (11. 01. 2013)

Ich gebe zu, ich habe bisher nur selten die Rabattmöglichkeiten in Anspruch genommen. Dennoch halte ich sie für interessant - und auch wichtig. Einerseits: Weil bspw. insbsd. die Freien sich sicherlich oft freuen, wenn sie mal den einen oder anderen Euro sparen können. Aber andererseits: Sollte sowas wirklich als "Vorteilnahme" gelten? Wird dafür wirklich jemand den Rabattgeber begünstigen? Vielleicht...
Dennoch: Ich würde es gut finden, wenn Ihr weitermacht. Die Zeiten ändern sich eben. Ich würde das mit dem Rückgang nicht so tragisch nehmen. Das ändert sich wieder. Vielleicht liegt´s auch daran, dass Ihr selbst zu wenig Werbung für Euch macht. Und ausserdem: Wenn ich bspw. mit einer SMS an eine bestimmte Nummer 3 Euro "spenden" würde, von denen vielleicht ein paar wenige Cent für den Service abgezogen werden, dann würde ich Euch mit diesem Betrag unterstützen. Ich denke, das sollte einem das - z.B. für ein Jahr - wert sein. Natürlich nur auf freiwilliger Basis! Sonst geht´s schief. Wenn 20000 "spenden" würden, dann wäre das doch schon mal was. Und wenn´s 50000 wären, dann wär´s doch besser! Vielleicht würde das Eure Motivation auch etwas erhöhen.

Aber: Das ist nur eine Idee. Macht aber - so oder so - weiter!


Ulli


"Schein und Wirklichkeit" schreibt Richard (11. 01. 2013)

Zunächst möchte ich Sebastian Brinkmann und Nora Jakob für ihre tolle Arbeit danken und sie ermuntern, auf dem bisherigen erfolgreichen Weg weiter zu marschieren.

Jeder Berufsstand bekommt irgendwo Rabatte, warum also nicht auch Journalisten? Jeder Journalist muss natürlich abwägen, ob er in Gewissenskonflikte gerät, wenn er den einen oder anderen Rabatt in Anspruch nimmt. Wenn der NDR, der Axel-Springer- und der Spiegel-Verlag seine Journalisten auffordert, keine Presserabatte anzunehmen, so ist das doch vor allem Schein. Also Mitglied des DJV-Landesverbands Hamburg ist mir bekannt, dass die Wirklichkeit oft anders aussieht, so nach dem Motto: Was mein Chef nicht weiß, macht ihn nicht heiß.

Wenn Eure Homepage nicht so viele Besuche hat wie in der Vergangenheit, so liegt das doch auch daran, dass viele Rabatte schon bekannt sind und man nicht nochmal schauen muss. Wenn nun kleine Firmen gerne aufgenommen werden möchten, nur um hier erwähnt zu werden, aber keine wirklichen Rabatte angeboten werden, so sollte das abgelehnt werden.

Also: macht weiter! Der Dank ist Euch gewiß!


"Bitte weitermachen" schreibt Brigitte (15. 01. 2013)

Bitte machen Sie weiter. Wenn einige Kollegen sich, gelinde gesagt, unverschämt verhalten, schäme ich mich für sie.
pressekonditionen.de bietet einen gute Überblick.Ich käme mir blöd vor, wenn ich ohne Vorabinformation nach einem Preisnachlass fragen würde. Die Wahrscheinlichkeit, dass es keinen gibt, ist ungleich größer. Mir wäre das dann nur peinlich.


"Es soll ihn weitergeben" schreibt Ulrike (17. 01. 2013)

Ich habe den Newsletter immer gern gelesen und auch gelegentlich einen Rabatt in Anspruch genommen - ohne Probleme. Ich würde mich freuen, wenn es den Newsletter weiter geben würde.


"Es wird viel geheuchelt" schreibt Angela (20. 01. 2013)

Kurze Antwort: Weitermachen, und ich schließe mich all den dazu genannten Argumenten an.
Diejenigen, die Rabatte angeblich "nicht möchten", "nicht brauchen" oder "nicht in Anspruch nehmen", weil es "ach so verwerflich" sei und sie selbst "schließlich nicht bestechlich", sind nach meiner mehrfachen Erfahrung die, die hinter vorgehaltener Hand und hinter verschlossener Tür am korruptesten sind von allen. Lasst euch nicht belügen, und vor allem: Macht euch nichts vor.


"Rabatte nichts für Arroggante" schreibt Charlotte Köhler (3. 02. 2013)

Ich finde es sehr schade, dass gerade grosse, nahmhafte Firmen den Presse-Rabatt auf\'s kleing-eistlichste eueiren. Wir, nämlich die freien Journalisten sind keine Crösus\' - wir müssen unserem Geld, sprich Auftrtag hinterherrennen. Die Herren Chefs der obersten Etage à la Winterkorn z.B., die ihre Kollegen und Mitarbeiter anhalten, über Rabatte zu befinden - können sich nicht vorstellen, dass sich \"ein normaler Mensch\" über das Entgegen-kommen einer Firma freut. Es sind ohnehin keine Reichtümer die mit den gewährten Rabatten innerhalb eines Jahres \"eingefanen\" werden können.

Sollten Sie weitere Ausführungen hierzu benötigen, bitte melden.

LG Charlotte Köhler


"Zwischen Nutzen und Problem" schreibt Wilfried (11. 03. 2013)

Ich glaube nicht, dass es für diese Entwicklung die "eine" Erklärung gibt. Erst mal muss man schauen, welche Art Rabatte es gibt:

1. Mit manchen Rabatten wollen Unternehmen ihre Angebote platzieren und für gute Stimmung im Umfeld sorgen.

---
Hier ist es doch bereits seit langem so, dass ich die gleichen Preise für die Produkte und Dienstleistungen auch über andere Kanäle erhalten kann: Im Telefonbereich andere Provider, die Registrierung als Gewerbekunde, usw. - bei PKW's dann Reimporte, Rabatt- oder Online-Händler, usw.
Dennoch nutze ich teilweise gerne diese Rabatte - allein aus Servicegründen. Auf meine Berichterstattung hatte das nie einen Einfluss.
Sauer war ich damals auf die Telekom und Vodaphone, die als Pressekondition Angebote machten, die teurer waren als das gesamte Umfeld. Und den Umgang mit Kunden bei diesen Gesellschaften kommuniziere ich auch.
Was war noch die Folge: Heue telefoniere ich mit BASE oder O2.

Hier sollten die Unternehmen lernen, dass man bei den Medien seinen Ruf schneller ruinieren als aufbauen kann.


2. Andere Anbieter oder Dienstleister fühlen sich - ganz allgemein - der Öffentlichkeit besonders verpflichtet. Und natürlich, wenn ich mit meinem Presseausweis umsonst eine Ausstellung besuche, dann berichte ich darüber nur selten. Aber ich lasse mich hier gerne "beeinflussen" - Ich verteidige und werbe immer wieder für diese Verpflichtung und entsprechende Angebote. Nicht wegen des kostenlosen Eintrittes, sondern wegen dem öffentlichen Nutzen - und zugegeben, ich gehe heute auchmal zwischendurch auf eine Messe, Verantaltung, in den Zoo oder ins Museum - auch weil ich dafür nichts aufwenden muss. Aber es gehört eben zu einem wachen Leben als Journalist dazu, sich umzuschauen.
An den damit verbundenen Zugängen hat sich nichts geändert, und dass ist mir das Wichtigste.

3. Dann gibt es tatsächlich zwei "Spezialfälle" von Journalistenrabatt. Zunächst die Air Berlin.

Diese Fluggesellschaft war schon immer besonders nah am politischen Geschehen - und die Wulff-Geschichte in Verbindung mit Air Berlin hat da überhaupt nicht gepasst. Und so rächte sich Air Berlin mit der Einstellung des Angebotes. Aber seien wir ehrlich: Das Angebot war doch kein Billigangebot: Ich schätzte den Service des Reisebüros und die festen Preise. Hätte ich jeweils etwas früher gebucht, wäre ich "normal" billiger geflogen. Seitdem der Rabatt zu ist, fliege ich prinzipiell nicht mehr mit Air Berlin - ich lasse mich doch mit einem Rabattangebot nicht erpressen oder bestrafen. Nun fliege ich mit germanwings oder LH. Meine Auswertung ergibt: Im Durchschnitt fliege ich billiger als früher - eben nur mit dem Unterschied, dass ich kein Flex-Ticket mehr habe.

Also: eigentlich hat Air Berlin mit dem Journalisten-Ticket eine Marktlücke gefunden und aus "Rache-Gründen" wieder abgegeben. Der Schuss ging nach hinten los - wer berichtet denn heute noch wohlwollend über diese Fluggesellschaft????

Zweites Beispiel: Die Bahn. Der Bahncard-Preis für Journalisten wurde aus heiterem Himmel eingeführt. Seitdem nutzte ich die Bahn mit der 1, statt der 2. Klasse. Nun strich die Bahn den Rabatt und erhöhte die Preise, und viele haben neu kalkuliert: Meine Konsequenz: Mehr Auto, weniger Bahn, Langstrecke der Flug.
Ein guter Journalistenrabatt wäre der Zugang zur Lounge gewesen oder eine Verbilligung der 1. Klasse wg. Arbeitsmöglichkeit. Aber wirklich Grund gab es für den Rabatt nie, nur den einen: Man schaffte gute Stimmung bei Presseleuten - so auch bei mir. Und ich muss zugeben, seitdem die Bahn den Rabatt gestrichen hat, schreibe ich noch kritischer als vorher. Stand bis dato die Bedeutung der Bahn als Grundversorgung im Vordergrund meiner Sichtweise auf das Unternehmen, sehe ich mittlerweile die Bahn nur noch als Wirtschaftsunternehmen, das abseis jeder sozialen und ökologischen Verantwortlichkeit geführt wird. Ergo: Hier hat mich tatsächlich das Streichen eines Rabatts inhaltlich beeinflusst, genau wie vordem das Einräumen desselben. Und so gesehen haben Rabatte etwas durchaus problematisches.

Noch vier letzte Bemerkungen:
- Wie nörglerisch manche Rabattjäger Kollegen auftreten ist tatsächlich kaum zu ertragen;
- Es gibt viel zu viele Presseausweise, anscheinend reicht die Herausgabe einer Kaninchenzüchterkreiszeitung als journalistischer Nachweis;
- die Prekarisierung der Arbeitsverhältnisse bei Journalisten führt natürlich zu einer größeren Abhängigkeit;
- die Debatte um Compliance ist absolut verlogen. Journalisten werden nach wie vor hofiert (je nach Feld, in dem sie arbeiten), es ist nicht mehr der Ausweis der zählt, sondern in welchem Presseverteiler man steht ...


"Presserabatte-Diskussion ;O)" schreibt Roger Stenger (27. 03. 2013)

Über 15 Jahre Tätigkeit als "Freier Mitarbeiter" für verschiedene Zeitungen und Magazine mag nicht viel sein, aber wenn ich dabei eines gelernt habe, dann die Tatsache, dass viele meiner "Leidensgenossen" nicht mehr als ein Taschengeld für ihre Arbeit bekommen. Hier im Rhein-Main-Gebiet erledigen das meist Schüler und Studenten, wenn Letztere vielleicht auch schon im betagten Alter sind. Redakteure bekommen kein Festgehalt mehr, sondern sind auch "Frei". Viele arbeiten in der Branche aus reinem Idealismus und "den überwiegenden Teil des Lebensunterhaltes", wie es der Besitz des Presseausweises vorschreibt, können die wenigsten mit dem "Honorar" damit bestreiten. Die, die DAS Geld in der Branche verdienen, brauchen keine Presserabatte - das zeigt die einheitliche Berichterstattung in den Medien - die, die die Arbeit machen schon. Aber es stimmt schon, wer zu wenig verdient, den rettet auch nicht der meist lächerliche Presserabatt. Schade ist es trotzdem, wenn Firmen sich zukünftig auf wesentlich höhere "Rabatte" für ein paar wenige Entscheidungsträger konzentrieren wollen.


Ihr Feedback hinzufügen
 
 
[Valid RSS] Valid XHTML 1.0 Transitional

Letzte Aktualisierung: 24.07.2017
Impressum | Datenschutzerklärung | Kontakt | Pressekonditionen melden
Design and CSS by Koeln30 - Design and Coding