HINWEIS:
Das Design dieser Website basiert komplett auf CSS-Stylesheets. Wenn Sie diese Nachricht sehen können, bedeutet das, das ihr Browser entweder kein CSS interpretieren kann oder Sie diese Funktionalität abgeschaltet haben.
Die Seite bleibt trotzdem vollständig funktionstüchtig!
 
Wenn Sie einen Browser herunterladen möchten, der CSS interpretieren kann, empfehlen wir Ihnen eine der folgenden Websites: www.opera.com, www.mozilla.org!
 
Newsletter bestellen:
   
Rabatt-Suche:
HOME            NEWSLETTER :: PLUS            TOP 10 :: VON A-Z           BLOG :: WERBUNG :: KONTAKT

NEUE RABATTE

Die neusten Presserabatte
per Newsfeed:
RSS-Feed

MEIN BLOG

Weitere 313 Einträge
finden Sie im Archiv.

Die neusten Blog-Einträge
per Newsfeed:
RSS-Feed

TOP-RABATTE


Müssen Presserabatte verboten werden?

Erschienen am 0.00.0000 in der Kategorie Rabatt / Autor: Sebastian Brinkmann


Die NDR-Sendung Zapp hat erneut über das Thema Pressekonditionen berichtet. Grundtenor auch diesmal: Journalisten lassen sich durch Rabatte bestechen und Rabatte sollten besser verboten werden.

Die Frage der Bestechlichkeit ist aus meiner Sicht leicht zu beantworten: Natürlich wollen Firmen Journalisten mit Rabatten auf sich aufmerksam machen und milde stimmen. Aber jeder Journalist kann selbst für sich entscheiden, ob der Versuch Erfolg hat oder nicht. Mal ernsthaft: Schreiben Sie positiver über ein T-Mobile oder Vodafone, weil auf Ihrer Mobilfunkrechnung ein Rabatt steht? Vielleicht glaube ich zu stark an die Ethik im Journalismus, aber aus meiner Sicht dürfte die Mehrheit der Journalisten trotzdem weiterhin kritisch berichten. Und wenn wir schon bei Beeinflussung sind: Wer spricht eigentlich über die Pressekonferenzen oder Produktvorführungen am anderen Ende der Welt, zu denen die Journalisten eingeladen werden - Flugticket und Hotelvoucher inklusive? Oder über Pressereisen, ohne die viele Reiseteile der Tages- und Wochenzeitungen sehr leer aussehen dürften.

Aber kommen wir zum Thema Rabattverbot: Natürlich könnten die Journalistenverbände ein Verbot von Rabatten beschließen und ihren Mitgliedern mit Ausschluss drohen, wenn sie doch Rabatte in Anspruch nehmen würden. Aber würde das nicht dem Missbrauch Tür und Tor öffnen? Ich betreibe Pressekonditionen.de auch, weil ich Transparenz in das Thema Rabatte bringen will. Nur wenn Vergünstigungen öffentlich - und eben auch für Nicht-Journalisten - zugänglich sind, wird ein Missbrauch doch deutlich erschwert. Ein Verbot von Rabatten hätte aus meiner Sicht nur zur Folge, dass Firmen sich andere Wege suchen würden. Kleine Geschenke zum Beispiel oder die schon genannten Einladungen zur Pressekonferenz an der sonnigen Mittelmeerküste.

Jeder Journalist sollte sich selbst überlegen, welche Rabatte er bedenkenlos annehmen kann und bei welchen er vorsichtig sein muss. Glaubwürdigkeit ist im Journalismus ein hohes Gut und eine der Fundamente dieser Berufsgruppe. Die sollte niemand für zehn oder auch 50 Prozent gefährden.

Was meinen Sie? Diskutieren Sie mit.




 Weitere Blog-Einträge in dieser Kategorie:

 Klicken Sie auf "Mehr", um weitere 312 Blog-Einträge zu lesen.



Feedbacks der User:

"Rabatte..." schreibt Peter Maiwald (29. 06. 2009)

Welche Rabatte bekommen denn die "Zapp - Kollegen" für ihre gesamten Berichterstattungen, damit diese erstellt werden können?

Wie war das mit dem Glashaus?

Allein der Vermerk "unsere Moderatoren wurden ausgestattet durch..."... Gibt es da keinerlei Rabatte?

Und wo wir gerade dabei sind...

Wie sieht es denn mit anderen Berufszweigen aus?

Der Bankensektor beispielsweise... Die dortigen Angestellten bekommen wesentlich bessere Konditionen angeboten, als der "normale" Kunde...

Berichtet Zapp darüber?

Oder berichtet Zapp über die Vergünstigungen unserer Staatsdiener?

Es gibt Formate, die haben sich auf eine bestimmte Berufsgruppe "eingeschossen"...

Aber man sollte auch bedenken, dass solche Berichterstattungen, gerade für diejenigen, die berichten- und sicherlich auch die Vorteile von Presserabatten nutzen - nach hinten losgehen können.



"Schnäppchenjournalismus?" schreibt Richard (29. 06. 2009)

Ich bin Journalist und stehe dem Thema Journalistenrabatt schon lange kritisch gegenüber. Ich selbst mache keinen Gebrauch von Journalistenrabatten, da mir deren Sinnhaftigkeit weitgehend verborgen bleibt. Warum sollte ich als Journalist für eine Dienstleistung oder ein Produkt weniger bezahlen? Schreibe ich einen positiven Artikel über Autovermietung A, weil ich dort 5% mehr Rabatt bekomme als bei Autovermietung B? Lobe ich Airline XYZ in den höchsten Tönen, weil mir dort als Journalist ein hoher Rabatt angeboten wird?

Ich sehe die Sache sehr kritisch und ein ernsthafter Journalist sollte dieser offensichtlichen Hofiererei nicht erliegen. Der Betreiber von Pressekonditionen.de schreibt in seinem Statement zu dem Bericht vom NDR ja selbst, dass man wohl kaum wohlwollend über einen Rabattgeber berichten würde, nur weil man von ihm eben einen Rabatt erhält. Ja, wo liegt dann aber der tiefere Sinn eines Presserabatts? Wird er gewährt, weil Journalisten so nette Menschen sind? Wie naiv kann man denn sein? Natürlich wollen die Hersteller und Anbieter mit ihren Rabatten Anreize geben. Sie wollen, dass Journalisten sich mit ihren Produkten beschäftigen, sie nutzen und durch die Gewährung eines Rabatts erst einmal einen Anreiz erhalten.

Sind Journalistenrabatte dann letztlich nur etwas für Schnäppchenjäger, die billig nach Berlin fliegen und weniger für ihr Smartphone zahlen wollen? Ich denke, darauf läuft es in vielen Fällen hinaus, wenn man ehrlich ist. Allein, dass es eine Seite, wie Pressekonditionen.de gibt, zeigt doch, dass diese Mentalität ein ernst zu nehmender Faktor ist.


"Auch andere bekommen Rabatte" schreibt Ulrich (29. 06. 2009)

Da meine Frau im öffentlich Dienst ist, weiß ich, dass wir Journalisten, was Rabatte betrifft, Waisenknaben sind. Da werden über "Selbsthilfe"-Organisationen bestimmte Pkw-Modelle mit 25 Prozent Rabatt angeboten, auch Handy-Tarife, die günstiger sind als die Journalistentarife usw. Selbst als ADAC-Mitglied oder Metro-Karteninhaber bekommt man günstigere Leihwagen-Angebote als mit Journalisten-Code. Auch die häufig kritisierten 50 Prozent bei einer bestimmten Airline gibt es nicht nur für Journalisten sondern auch für andere Berufsgruppen. Das gilt m. W. auch für die Bahncard. Wenn man als Journalist Unterhaltungselektronik kauft, ist man blöd, wenn man sich an die Pressestelle wendet statt die Schnäppchen bei Saturn oder Media-Markt zu suchen. Es handelt sich um ein Schein-Thema, aber es gibt in unserer Gilde einen Hang zum blinden Purismus, gepaart mit Nicht-Wissen darüber, wie Preise gemacht werden.


"Ganz meine Meinung" schreibt Ditmar (29. 06. 2009)

Kann Ulrich nur zustimmen. Elektronik bekommt man immer irgendwo günstiger als mit Presserabatt. Mein Auto bekam ich mit 15% Rabatt, einzig daß ich nicht erst fragen mußte wie der Kunde nach mir, der dies auch ohne Presseausweis bekam. Es wird also ein Haufen Wirbel um viele ungelegte Eier gemacht.

Ditmar


"Alte Hüte" schreibt Professor Christian Viertel (29. 06. 2009)

Dieses Thema wird turnusmäßig den Journalismus Studenten vorgetischt. Professional Ethics kann man sehr genau definieren, dazu brauch es keiner Produkt Verbote, schon garnicht, wenn es \'zig andere Berufsgruppen gibt die auch , und noch dickere, Rabatte erhalten. Bestechlichkeit von Informaten ist ein viel schwierigeres Gelände, und auch viel wichtiger, und ich erinnere an Pepe Boenisch (RIP), der bei BILD verpöhnte, mehr als ein Bier und ein hartgekochtes Ei mit Mostrich zu spendieren. Also, der UPGRADE in die FIRST der Lufthansa kann letztlich nur dem Leser nützen, denn den Borat oder den BMW AR findet man nur da, und den ZDF Intendanten als Schlafmütze beim Nachtflug gibts halt nur im Upper Deck. Manus manum lavat stammt nunmal nicht von uns Medienleuten. Also : keine Angst, wenn das Rückrat gerade ist.


"abwägungssache" schreibt stephan (29. 06. 2009)

lieber peter maiwald: weil zapp ein MEDIENmagazin ist?

Das Nutzen von pressserabatten ist vor allem eine berufsethische frage. keiner hier würde zugeben, nach der nutzung besser oder schlechter zu berichten. andererseits: drückt nicht so mancher mit firma XY ein auge zu, wenn er selbst mit deren angebot zufrieden ist? und gibt es hier nicht genügend feedbacks, bei denen eingeschnappte und unzufriedene nutzer "konsequenzen" zumindest androhen?

daher müsste eigentlich jeder mit sich selbst ausmachen, ob und wofür er rabatte nutzt. so würde ich nie im leben auf die idee kommen, mich beispielsweise bei irgendeinem internet-portal als journalist erkennen zu geben: schon weil ich weiß, dass ich ann nicht mehr als normaler nutzer/kunde behandelt werde. genügend journalisten machen es trotzdem.

und genau dort gilt es anzusetzen. und nebenbei könnte man sich die frage stellen, ob der presseausweis wirklich die richtige legitimation ist. jeder depp kann sich heute für 50 euro im jahr so ein ding besorgen!


"@Richard" schreibt Sebastian Brinkmann (29. 06. 2009)

"Natürlich wollen die Hersteller und Anbieter mit ihren Rabatten Anreize geben."

Ich bezweifle nicht, dass einige Unternehmen dies wollen. Aber bleibt doch die Frage, ob Journalisten darauf reagieren oder unabhängig bleiben. Gerade bei kleineren Unternehmen habe ich den Eindruck, dass Rabatte auch deswegen angeboten werden, um auf Websites wie Pressekonditionen.de eine interessante Zielgruppe anzusprechen - und diese auf sich aufmerksam zu machen.


"Leute, macht euch doch nix vor" schreibt werner (29. 06. 2009)

Ich verfolge die Diskussion mit lebhaftem Interesse und bin amüsiert über die verzweifelten und geradezu rührenden Versuche, Journalistenrabatte durch Argumente wie \"letztlich nicht beeinflussbar\", \"mit steifem Rückgrat geht alles\" bla bla bla zu legitimieren. Leute, macht euch doch nix vor: In diesem Fall reden wir über wirtschaftliche Zusammenhänge und ein Grundgesetz der Wirtschaft (gilt nicht für andere Lebensbereiche!!!) ist, dass in der Regel keine Leistung ohne Gegenleistung erfolgt: Geld bzw. finanzieller Vorteil gegen Ware/Dienstleistung... oder eben \"wohlwollendes journalistisches Interesse\". Warum sonst sollte ein Unternehmen Journalistenrabatte einräumen? Wenn es anders wäre, müsste bzw. würde es auch Fliesenlegerrabatte, Straßenfegerrabatte, Kindergärtnerinnenrabatte etc. etc. geben, aber nachdem diese Berufsgruppen nicht in dem Maße (öffentlich) meinungsbildend sind...

Im Klartext: Journalistenrabatte komprimittieren sehr schnell alle Beteiligen und sollten deshalb gnadenlos gestrichen werden. Und das Pseudo-Argument mit der Nicht-beeinflussbarkeit ist doch Selbstbetrug und führt sich quo natura ad absurdum: Gesetzt den Fall, dass man sich tatsächlich nicht beeinflussen lässt, ist es im Umkehrschluss ethisch-moralisch verwerflich, wissentlich eine Leistung ohne Gegenleistung in Anspruch zu nehmen bzw. auszunutzen - bei anderen Berufsgruppen wie z.B. den viel gescholtenen Politikern (ich bin keiner!) spricht man dann gerne von Abzocken, Schnorren, einseitger Vorteilsnahme, Absahnen, Selbstbedienungsmentalität... man sollte dann schon so selbstehrlich sein und diesen hohen Anspruch auch beim Thema Journalistenrabatte ansetzen...


"Presserabatte" schreibt Teddy (29. 06. 2009)

Nach rund 40 Jahren im Journalismus kann ich sagen: Presserabatte und bezahlte Reisen haben wenig Einfluss auf meine Meinungsbildung gehabt. Das gilt auch für die zahlreichen Kollegen, mit denen ich ich in dieser Zeit zusammengearbeitet habe. Meine Erfahrung: eine kritische, aber faire Berichterstattung wird (auch von der Industrie) viel mehr geschätzt, als gefälliger Waschzetteldruck. Übrigens gibt es Rabatte für viele Berufsgruppen. Ich glaube nicht, dass sich ein Beamter durch den B-Rabatt bei seiner Versicherung beinflussen lässt.


"Rabattgewährung?" schreibt Jörn Kagel (29. 06. 2009)

Jedes Unternehmen, zunehmend in der Möbel-KFZ-Industrie etc., gewähren Rabatte, warum? Wo ist eigentlich der Endpreis, also der wirkliche, für das Unternehmen zu erzielende Endpreis, um Hersteller-Selbstkosten-Gewinn abzudecken? Es gibt ihn öffentlich nicht mehr.Fakt ist, wie erkennt der Endverbraucher, diesen Arktikel habe ich jetzt günstig und für die Gegenleistung vernünftig erworben?! Nirgendwo und durch die Aufhebung freier Preisgestaltung leben wir alle in der Scheinwelt. Warum, weil bei den Firmen, wo Rabatte gewährt werden, der Rabattsatz im vornherein auf den rabattfähigenen Preis aufgeschlagen wurde. Punkt...Schluß! Wenn ich als Journalist-Journalistenrabatte in Ausübung meiner Tätigkeit erhalten kann, nehme ich sie an, alleine der Kostenersparnis wegen. Berichten werde ich aber weiterhin neutral...mit oder ohne Rabatt. Stehen wir als Journalisten anders da, als der Otto-Normalverbraucher, der über Werbung nur so die Rabatte um die Ohren geschlagen bekommt?! Auch wenn sie Rabatte von Firmen annehmen, ohne darüber zu berichten? Wichtig: Journalisten die sich \"Einkaufen\" lassen und getürkte Berichterstattungen veröffentlichen, sollten aus dem Verkehr gezogen werden, weil sie gegenüber der Öffentlichkeit mehr Schaden anrichten können, als der Rabatt es wert war.


"Alles Testen, alles Zahlen ?!" schreibt Kai Wutz (30. 06. 2009)

Da ich mich fortlaufend über neue Angebote und Produkte informieren muss und will, sehe ich eine große Notwendigkeit der Rabattierung.

Das Ergebnis der Tests und Auswertungen kommen wohl der Mehrheit zu Gute, doch dafür wird nichts erstattet, außer der Auftraggeber oder das Medium der Veröffentlichung ist hierzu bereit. Die entstandenen Kosten hierfür bleiben größtenteils an mir hängen.


"Verbot wäre unsachgemäß" schreibt Susanne (30. 06. 2009)

Die Kirche sollte im Dorf bleiben!

Kritiker sprechen einen wichtigen Punkt an. Wenn Journalisten ungerechtfertigte und zu drastische Rabatte und Vorteile bekommen, kann es grundsätzlich zu unsachgemäßer Positivberichterstattung kommen, weil sie denken: "Ach die sind ja nett!" Aber gerade die Einrichtung von Rabatten für eine ganze Berufsgruppe verhindert schon aus sich selbst heraus das Entstehen persönlicher "Gefälligkeitsgutachten". Wenn alle Journalisten 15% günstiger telefonieren, weshalb sollte dann irgendein Journalist besonders gut über einen Mobilfunkanbieter berichten und wie soll ein solcher Bericht auf einzelne Journalisten positiv zurückfallen? Es besteht schlicht keinerlei abhängigkeitsverhältnis.

Aber wann sind eigentlich Rabatte überzogen? Doch wohl erst, wenn Dumping vorliegt, die Endpreise also unterhalb der abgeschriebenen (!!) Herstellkosten liegen. Dies ist aber bereits illegal und muss gar nicht eigens verboten werden. Und wo bitteschön ist dies systematisch der Fall?

Preisdifferenzierung nach Kundengruppen ist völlig legitim. Wer dies verbieten will, hebelt wichtige Marktmechanismen aus und schüttet das Kind mit dem Bade aus (Art. 3 GG lässt grüßen!). Mir fällt spontan weder eine Notwendigkeit noch eine verhältnismäßige Möglichkeit ein, wie ein solches Verbot sinnvoll gestaltet werden könnte. Anbieter von Rabatten können sich auf Art.12 und Art 14 GG berufen. Welches gleichrangige Grundrecht soll hier einen Eingriff rechtfertigen?

Journalisten sind Profis, die ihre Arbeit machen. Daher sollten Anbieter auch Profikonditionen anbieten dürfen. Sicherlich muss ein Redakteur von "Schöner Wohnen" nicht beruflich günstiger in den örtlichen Zoo gelangen.
Es soll mir aber mal einer die Frage beantworten, an welcher Stelle dadurch die Berichterstattung über Zoos verzerrt wird.

Es grüßt herzlich S.


"Kundenstamm-Bindung" schreibt Robert (30. 06. 2009)

Wie oben schon beschrieben - es gibt eine Fülle von Rabatten in den verschiedensten Bereichen. Nicht nur für Journalisten.

Warum macht ein Unternehmen dies? Durch solche Rabatt-Systeme werden schlicht und einfach größere Kundengruppen an ein Unternehmen oder Produkt gebunden. Man eröffnet sich ein größeres Potential und größere Verkaufszahlen bei den Kunden.
Wenn jemand eine Reise buchen will, gebe ich etwas Rabatt, dann bucht er sie bei mir und nicht bei der Konkurrenz.
Durch Streuung auf verschiedene potentielle Kundensegmente steigert man den Gewinn. Journalisten sind da nur eine Gruppe, eine recht gut abzirkelbare sogar.
So einfach ist das - es geht wie immer ums Geld.

Allein durch Ankündigung eines Rabattes in so einem viel beachteten Portal wie hier, kann man sich eines Potentials von mehreren tausend Kunden sicher sein.

Mag der Grundgedanke einer positiven Grundstimmung der Journalisten für ein Unternehmen dabei sein.
Das Hauptinteresse ist aber, sich in einer diversifizierten (Einkaufs-)Gesellschaft einen möglichst großen Kundenstamm zu sichern.

Es geht meines Erachtens also nicht um um hehre Journalistenehre, die korrumpiert werden soll. Es geht einfach ums Geschäft. Mehr Kunden -> mehr Geld


"Beeinflussbar sind die andern" schreibt Jens (5. 07. 2009)

Untersuchungen haben gezeigt, dass 80% aller Ärzte behaupten, unbestechlich gegenüber der Pharmaindustrie zu sein. Und von diesen 80% glauben wiederum 60%, dass ihre Kollegen sehr wohl beeinflussbar sind. (die Zahlen hauen ungefähr hin, an die genauen kann ich mich nicht erinnern).


"Jeder Kopf hat seinen Preis" schreibt Ingo (8. 07. 2009)

Die ganze Diskussion muss mal vom Kopf auf die Füße gestellt werden. Fragen wir daher doch einfach mal anders herum: Was würde passieren, wenn Presserabatte verboten wären? Oder wenn sie meinethalben so geächtet wären, dass die moralische Sanktion einem Verbot gleichkäme. Würde es dann keine Presserabatte mehr geben?

Selbstverständlich gäbe es sie weiterhin. Denn der Anreiz für Unternehmen, ein wenig "Landschaftspflege" zu betreiben, würde ja keineswegs verschwinden. Und die Neigung mancher Journalisten, auch verbotenerweise einen Vorteil wahrzunehmen, bliebe uns ebenfalls erhalten.

Sonderkonditionen für Journalisten gäbe es also weiterhin, dann allerdings nicht wie heute offen und zum Beispiel durch Webseiten wie pressekonditionen.de auch für Außenstehende nachvollziehbar, sondern heimlich und versteckt.

Würde das etwa helfen, den Journalismus von äußeren Einflüssen zu befreien?

Wer das glaubt: Willkommen in Wolkenkuckucksheim.


"Marketinginstrument" schreibt Rudolf (5. 09. 2009)

Eine der wichtigsten Aufgaben des Vertrieb eines Unternehmen besteht darin „Neukunden“ zu gewinnen. Dies ist auch die Schwerste. Jede mögliche Plattform wird daher genutzt, um neues Kundenpotenzial zu finden. Es gibt für ein Unternehmen keine billigere Werbung als die Mundpropaganda. „He, schön gehört, das Handy gibst für …....?“ „Neee. Ist ja toll, muss ich mir gleich holen“ Rabatte für Güter und Dienstleistungen in Höhe von – 20% ohne mehr Marketing-Aufwand bringen nicht nur Umsatz sondern Gewinn. Rabatte für Medien, Software usw. können bis zu 90% noch Gewinnbringend sein. Alles nur ein Marketinginstrument (Sichtweise eines Marketing-Profi).


Ihr Feedback hinzufügen
 
 
[Valid RSS] Valid XHTML 1.0 Transitional

Letzte Aktualisierung: 24.07.2017
Impressum | Datenschutzerklärung | Kontakt | Pressekonditionen melden
Design and CSS by Koeln30 - Design and Coding